KSC will den Offenbachern den Wind aus den Segeln nehmen

Karlsruhe (mia). Gestärkt durch den 4:0(2:0)-Sieg des Karlsruher SC beim 1. FC St. Pauli steht für den KSC am Dienstag die nächste Aufgabe an. Im DFB-Pokal treffen die Karlsruher am Dienstag, 19 Uhr, auf die Kickers Offenbach. 15.000 Zuschauer werden erwartet, davon 3000 vom KSC, die die Partie, die Bibiana Steinhaus pfeift sehen wollen.

In Sachen Lazarett habe sich kaum etwas getan beim KSC, Philipp Klingmann (Faserriss), Gaetan Krebs, Sascha Traut, Matthias Bader und Martin Stoll fallen weiter aus. Fraglich ist Ray Yabo, der Probleme mit der Wadenmuskulatur hat. Man fahre daher mit 19 Mann nach Offenbach und entscheide dann nach dem Training am Dienstagvormittag. Auf die zuvor gesperrten Dominic Peitz und Manuel Torres könne er wieder zurückgreifen, so der KSC-Coach Markus  Kauszinski. Ob der das auch mache, entscheide sich ebenfalls erst kurzfristig.

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Will den Gegner überraschen

„Der Pokal ist etwas Besonderes“, so KSC-Coach Kauczinski. Man werde sich nicht von der Konstellation Regionalliga gegen Zweite Liga blenden lassen. Die Kickers, die „Mannschaft der Stunde“, kennt der KSC aus Drittligazeiten. „Sie sind sehr erfolgreich, ein richtig gutes Team, sehr lauf- und kampfstark“, so der KSC-Coach. „Sie haben gute Leute vorne und sind eine gefährliche Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt. Die nehmen wir total ernst. Zumal Pokal nochmal was anderes ist. Ein Spiel entscheidet über alles.“ Auch die Atmosphäre auf dem Bieberer Berg werde toll. „Es wird ein richtig heißes Derby.“

Am Dienstag werde man eventuell auch frische Kräfte bringen, denn ob zum Beispiel Meffert zwei Spiele in drei Tagen verkrafte weiß er nicht. Das richte man auch am Gegner aus. „Wir werden schon Dinge verändern. Das haben wir an der Englischen Woche gesehen.“ Ob er auch das System ändere, lasse er offen. „Damit kann man auch den Gegner überraschen.“

„Alle sind klar im Kopf“

„Samstag, Dienstag, Freitag sind ein ordentliches Programm“, erklärt auch KSC-Kapitän Dirk Orlishausen, aber der KSC kenne das und wisse, was zu tun ist. Auch wenn Offenbach in der Regionalliga spiele, unterschätze man sie sicherlich nicht. Offenbach habe „absolutes Drittliganiveau und der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Da klammert man die Ligenzugehörigkeit aus.“

Der KSC-Torwart erwartet ein Kampfspiel. „Wir müssen schon alles raushauen, um dort bestehen zu können. Ich gehe davon aus, dass wir alle klar im Kopf sind und wissen was zu tun ist.“ Geholfen habe dem KSC auch der Sieg gegen Pauli. „Für  das Selbstvertrauen war der Sieg in Hamburg Gold wert.“ Dass der KSC  in so einer „beeindruckenden Weise“ hatte auftreten können nach dem Spiel gegen Aalen helfe vielleicht, den Offenbachern den „Wind ein bisschen mehr aus den Segeln zu nehmen“.

„Es geht für beide Mannschaften um alles. Im Pokal gibt es entweder Sieg oder Niederlage“, so auch Rouwen Hennings. „Ich denke, dass wir die bessere Mannschaft sind, aber kämpfen müssen. Wir müssen in jedem Zweikampf alles geben“, erwartet er ein sehr umkämpftes Spiel.

Kader steht

(Aktualisiert) Wie angekündigt, wird es Veränderungen geben. So fahren Jungbin Park, Dimitrij Nazarov und Ray Yabo nicht mit nach Offenbach. Dominic Peitz und Manuel Torres sind dafür wieder mit von der Partie und auch Youngster Boubacar Barry darf auf einen Einsatz hoffen in Offenbach.