KSC will mit Herz und Leidenschaft gegen Sandhausen siegen

Karlsruhe (mia). Gleich mehrere Baustellen hat Fußball-Zweitligist Karlsruher SC nach dem Ausscheiden im Pokal gegen die Kickers Offenbach. Während sich das KSC-Präsidium um Nachlizenzierung und Termin mit der Stadt in Sachen Stadion beschäftigt, kümmert sich die sportliche Leitung in einer Anhörung beim Sportgericht um die zu erwartende Strafe in Sachen Ausschreitungen von KSC-Anhängern in Kaiserslautern. Eine diffizile Aufgabe dagegen steht für KSC-Coach Markus Kauczinski an.

Der KSC-Übungsleiter muss seine Mannschaft nach der Niederlage in Offenbach aufbauen und auf die Freitagabendpartie im Wildpark gegen den SV Sandhausen vorbereiten. 10000 Karten hat der KSC bis jetzt verkauft und hofft auf gute Unterstützung.

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Vergrößertes Lazarett

In Sachen Lazarett sieht es indes beim KSC nicht ganz so rosig aus. Neben Gaetan Krebs, Sascha Traut, Matthias Bader, Martin Stoll und Philipp Klingmann, fällt Koen Van der Biezen (Flüssigkeit im Knie) aus. Ray Yabo (Wade) machte nur das Aufwärmprogramm mit, das Abschlusstraining entscheide, ob er spielen kann. Ebenfalls fraglich ist Dennis Kempe, der das Training abbrach mit Beschwerden im Knie. Philipp Max (Magen-Darm) fehlte und man müsse sehen, wie es morgen gehe.

Eines in Sachen Kader sei sicher, Jungbin Park kehre in den Kader zurück. Der Rest entscheide sich nach dem Abschlusstraining. Gerade auf einigen Positionen, zum Beispiel Linksverteidigung gibt es gleich mehrere Verletzte. Jannik Dehm sei hier eine Alternative. Ob auch wieder Youngster Boubacar Barry im Kader stehe, werde sich zeigen.

„Wir sind enttäuscht“

„Wir sind enttäuscht“, so Kauczinski zum Pokal. Nun gelte es aber alles gegen Sandhausen reinzuwerfen. Der SV ist eine kompakte, kampfstarke Mannschaft, die gut eingespielt sei und Geduld zeige.

„Aber wir schauen, dass wir uns aufrichten“, so der KSC-Coach. „Es gilt eine geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen.“ Man wolle anders auftreten, einen „beherzten Auftritt zeigen“. Man müsse konzentriert sein bis zum Ende, so der KSC-Trainer. Man wolle an gute Leistungen wie gegen Pauli anknüpfen. Das müsse sein Team im Kopf haben und daran glauben.

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