KSC: Wohin mit Barry – Vierter Innenverteidiger wäre schön

Karlsruhe (mia). Die Frage, wohin mit KSC-Stürmer Boubacar Barry, ist seit Freitagabend auf die Liste von Oliver Kreuzer, Sportdirektor des Karlsruher SC, gekommen.

Nachdem Barry durch den Medizincheck bei Greuther Fürth gefallen war und nun zum KSC zurückkehrt, muss man sich beim badischen Drittligisten Gedanken machen, was wird.

Booking.com

„Er wird jetzt erst einmal von unseren Ärzten untersucht hier, damit wir auch mal den Status quo haben, was mit ihm ist“, erklärt der KSC-Sportdirektor.

Die Knieverletzung sowie die Schambeinentzündung von Barry seien ausgeheilt, erklärt Kreuzer. Aber genau das sei das Problem der Fürther Ärzte gewesen.

„Da gab es irgendwelche Bedenken von ihrer Seite, dass das wieder aufbricht.“

Sollte Barry trainingsbereit sein, werde er am Mittwoch bei der U23 des KSC einsteigen. So kurz vor dem Saisonstart der Profis wolle man den Trainingskader nicht ändern. „Dann werden wir am Wochenende entscheiden. Es gibt vielleicht die Möglichkeit, dass er irgendwo ein Probetraining machen kann. Aber wenn sich gar nichts auftut und er definitiv hier bleibt, dann müssen wir besprechen, wird er hier oder bei der U23 trainieren.“

Natürlich wolle Barry „Minimum Dritte Liga spielen“, daher sei die Frage, wo man ihn mittrainieren lasse bis zum Ende des Vertrags. Trainer Marc Meister solle mitentscheiden.

[adrotate banner=“47″]

Augen offen halten

Weitere Faktoren seien bei der nächsten Frage entscheidend. Kommt noch ein Innenverteidiger für den KSC oder nicht? „Geplant ist eigentlich nichts mehr, trotzdem normalerweise plant man mit vier Innenverteidigern“, erklärt Kreuzer. „Wir haben drei erfahrene Innenverteidiger.“ Sollte man, was auf dieser Position nicht abwegig ist, zwei Langzeitverletzte bekommen, habe man ein Problem.

Jonas Föhrenbach könnte in der Innenverteidigung spielen, „aber nicht vier/sechs Wochen lang“. Kai Bülow und Andreas Hofmann könnten,“ aber die sind eher Sechser“.

So böte es sich an, sich da noch zu verstärken, sofern es „den Spieler irgendwo gibt und es das Budget hergibt“. Dann könne man sich das überlegen.

Noch ein Mal überlegen, ob sich eine Dauerkarte für sie lohnt, können auch die KSC-Fans. Die für den Familientag avisierte 6.000-er Marke ist nicht geknackt – 5.700 Dauerkarten hat der Karlsruher SC aktuell verkauft.

KSC-Training am 17. Juli