KSC: „Der mit dem Ball, war oft der Ärmste“

Karlsruhe (mia). KSC-Coach Marc-Patrick Meister hatte seine Mannschaft, zumindest den Teil des Karlsruher SC, der gegen Osnabrück gespielt hatte, am Samstag zum „Ausradeln“ geschickt. Zuvor stand ein kurzes Resümee zum 2:2 am Platz an.

„Die Jungs haben es selbst gemerkt, dass wir einen schweren Start hatten, dass es ziemlich kompliziert war“, erklärte der KSC-Cheftrainer. Die Nervosität brachte Fehler und auch die Zweikampfsituationen nahmen die Karlsruher nicht richtig an.

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„Der mit dem Ball am Fuß war dann oft bei uns in der ersten Halbzeit der Ärmste, weil wenige haben sich gern anspielen lassen.“ Meister aber hält sich am Positiven fest, der zweiten Halbzeit. Die hatte ihm gefallen.

„Wir haben nicht so locker gespielt, wie gegen Braunschweig“, erklärt auch Youngster Burak Camoglu. Aber in der Halbzeitpause hatte sich das KSC-Team gesagt, „auch ein 0:2 kann man drehen“.

 

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„Das haben wir uns in der Kabine vorgenommen und haben es umgesetzt.“ Der KSC warf sich ins Zeug, stellte auf Dreierkette um, „dann hat es geklappt“. Dass der große Druck, das klare Ziel Aufstieg, Eröffnungsspiel, mehr Zuschauer, für Aufregung gesorgt hatte, sei klar. „Viele spekulieren, der KSC gewinnt alles“, so Camoglu. Damit müsse man klarkommen.

Niemanden unterschätzen

Auch Camoglu war „sehr nervös, aber wenn man im Spiel ist, blickt man auf das andere“. Das erste Spiel habe man noch gebraucht, um damit klarzukommen, nun stelle man sich darauf ein. Das heiße aber nicht, dass man einen Gegner unterschätze. „Unterhaching ist kein Gegner, bei dem man sagen darf, die schlagen wir locker“, warnt er.