KSC muss sich schnell finden, sonst wird es schwer

KSC Training Anton Fink

Karlsruhe (mia). Am Morgen nach der KSC-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching suchten die Profis des Karlsruher SC nach Antworten für den Auftritt beim Aufsteiger aus der Regionalliga.

„Wir sind eine erfahrene Truppe. Da darf es uns einfach nicht passieren“, erklärte KSC-Stürmer Anton Fink. „Ich denke, dass wir uns so schnell wie möglich finden müssen, sonst wird es ganz schwer.“

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Beim KSC macht Fink gleich „mehrere Baustellen“ aus. „Wir bekommen hinten zu einfache Gegentore, aber das hat nicht nur mit der Abwehr zu tun, sondern mit dem gesamten Defensivverhalten. Das fängt bei uns Stürmern an und endet beim Torwart.“

Dass seine Spieler selbstkritisch sind, das sei die Basis, erklärt KSC-Cheftrainer Marc-Patrick Meister. „Das Video lügt nicht. Da haben wir die Möglichkeit, das konkret zu besprechen und die Jungs in die Pflicht zu nehmen“, sieht Meister eine große Chance, die man gegen Werder Bremen II nutzen will.

 

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Holprig und schlecht

Die Niederlage sei verdient gewesen, „wenn man zwei mal die Führung hergibt.“ „Die ersten Spiele waren sehr holprig bis hin zu schlecht was die Spielleistung angeht.“

Die langen Bälle seien ein „Stilmittel“ sobald Dominik Stroh-Engel und Oskar Zawada auf dem Platz seien. „Das zeichnet die beiden aus, dass sie die Bälle dann festmachen. Aber gestern kam der lange Ball immer 38 Meter neben Dominik runter gefallen – nicht mal im Dunstkreis von ihm“.

„Mit einem Schnitt von 2,5 Toren pro Spiel wird es ganz schwierig, was wir uns hier vorgenommen haben und was unser übergeordnetes Ziel ist, zu erreichen.“

Dafür könnten am Mittwochabend auch andere elf Kicker auf dem Rasen stehen. „Es gibt richtig viele Alternativen, zum Glück. Wir haben alle Möglichkeiten im Kader, in der Startelf Wechsel vorzunehmen,  bis hin zur Grundordnung.“

Knackpunkt

Dass sich etwas ändern muss, weiß auch KSC-Profi Fink. „Wir können nicht immer drei Tore schießen, um ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen trotzdem versuchen, mehr Chancen herauszuspielen, das fällt uns momentan nicht ganz so leicht.“

Der Knackpunkt im Spiel sei das schnelle Gegentor zum 2:2 gewesen. Sicher sei, keiner unterschätze die Liga. „Viele oder fast alle haben schon dritte Liga gespielt. Wir wissen eigentlich worauf es ankommt. Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen.“