KSC will Bayer „ein Bein stellen“ – Bader fällt aus

Karlsruhe (mia). Die Spannung steigt beim Karlsruher SC vor dem Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen (Freitag, 20.45 Uhr). So hat KSC-Coach Marc-Patrick Meister die Einheit am heutigen Donnerstag zum „nicht öffentlichen“ deklariert. Angst vor Kiebitzen aus Leverkusen? Sicher ist, Meister wird auf Matthias Bader (Leiste) verzichten müssen. Dominik Stroh-Engel ist fraglich.

Eines steht fest, herschenken werde man die Partie gegen den Erstligaclub nicht, so KSC-Kapitän Kai Bülow.  „Auf gar keinen Fall. Wir sind im Wettkampfmodus drin, die noch nicht und das ist unser Vorteil.“

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Gegen die besten der Welt

Der erste Sieg habe dem KSC ein bisschen Sicherheit gegeben. „Aber es wird natürlich ein ganz anderes Spiel als die Spiele, die wir bisher hatten. Leverkusen ist der klare Favorit und wird natürlich viel auf Ballbesitz spielen. Da liegt es an uns, das zu unterbinden beziehungsweise unsere Chancen dann im Umkehrspiel zu suchen.“

 

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Ob es gut oder schlecht sei, dass der erste Gegner des KSC ein Erstligist sei, darüber lasse sich streiten, sagt Bülow. „Aber deswegen spielt man ja Fußball, dass man sich mit den besten der Welt messen kann und da hat Leverkusen sicherlich einige in den Reihen, die dazu gehören und darauf freuen wir uns.“

Bayer ein Bein stellen

Auch David Pisot, der gemeinsam mit Martin Stoll die Innenverteidigung gegen Leverkusen bilden wird – Daniel Gordon ist gesperrt -freut sich auf die Pokalherausforderung. „Für uns ist es natürlich ein Spiel, wo wir alles zeigen wollen. Wir wollen eine Runde weiterkommen, auch wenn es gegen einen Erstligisten geht und wir aller Voraussicht nach klarer Außenseiter sind vom Papier her.“

Es komme nicht in Frage, dass der KSC „als Verlierer ins Spiel gehe“. Man wolle in Runde zwei kommen. „Da freuen wir uns drauf und hoffen dass wir für die Überraschung sorgen können.“

Man könne mehr Selbstvertrauen auf den Rasen bringen nach dem ersten Saisonsieg. „Aber ich denke mal DFB-Pokal ist nochmal was ganz anderes. Der hat seine eigenen Gesetze, wie man so schön sagt und da ist schon das Verrückteste passiert und das wollen wir dann auch am Freitagabend unter Beweis stellen und den Leverkusenern ein Bein stellen.“

Kurzes Video zum KSC-Training gibt es hier

KSC-Training