KSC will Leverkusen über Standards schlagen

Karlsruhe (mia). Die Vorfreude beim Karlsruher SC auf das Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen ist „riesengroß“, so Coach Marc-Patrick Meister. Dennoch hat der KSC bisher nur 14.800 Tickets verkauft.

14800 Karten hat der KSC verkauft:

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„Es sind ja noch keine abschließenden Zahlen vielleicht kommt noch was dazu“, hofft Meister und konzentriert sich wieder aufs Sportliche. „Es steht ein Rollentausch an, die Favoritenrolle geben wir ab. Wir treffen auf einen Gegner, der die Vorbereitungsphase am Freitagabend abschließt und ins erste Pflichtspiel einsteigt.“

 

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Der KSC gehe mit dem Bewusstsein ins Spiel, „dass es mehr als eine Chance ist“. „Wir wollen der Gegner sein, wo Leverkusen nach 20 Minuten merkt, der KSC ist heute der Gegner, den wir uns als letztes gewünscht haben, weil wir durchziehen und versuchen dran zu sein.“ Gegen die „ballsichere und mit tollen Fußballern“ gespickte Werkself wolle der KSC überraschen. „Wir wollen das Spiel offen halten“, so Meister, der auf Daniel Gordon (Sperre), Dominik Stroh-Engel (Zerrung) und Matthias Bader (Leiste) verzichten muss.

Forschung und Entwicklung

Daher auch das Geheimtraining am Donnerstag, wo Standards auf dem Plan standen.“Vielleicht gibt es den Moment durch einen Standard zuzuschlagen.“ Training sei für Meister die Abteilung „Forschung und Entwicklung“ und da lasse man sich ungern reinschauen, zieht er den Vergleich zu Firmen. Er wollte erforschen, womit man Leverkusen überraschen könne.

Eine Pokalüberraschung hat Martin Stoll, der für den gesperrten Daniel Gordon ins Spiel kommt bereits erlebt. In der letzten Drittligasaison besiegte der KSC den Hamburger SV, Stoll schoss ein Tor.

„Man hat schon viel erlebt im Pokal“, so Stoll. „Es wäre schon, wenn wir die Überraschung landen können. Dazu ist jede Mannschaft fähig egal welche Liga.“ Der KSC brenne darauf und freue sich auf die Herausforderung.“