KSC bringt „Würgespiel nach Hause“

Karlsruhe (mia). Nach dem ersten Sieg des Karlsruher SC in 2014 haben sich die KSC-Akteure und Verantwortlichen zu dem teils zähen Spiel geäußert. Der KSC hatte den SV Sandhausen im Wildparkstadion mit 2:1 besiegt und ist damit im zwölften Spiel in Folge ungeschlagen.

Die Karlsruher haben sich mit dem letztlich verdienten Sieg auf Platz drei der Zweitligatabelle hochgearbeitet.

Booking.com

„Mit dem Ergebnis und dem Einsatz der Mannschaft bin ich zufrieden. Wir sind noch auf der Suche nach der Leichtigkeit“, erklärt KSC-Manager Jens Todt. „Dass wir dieses Würgespiel nach Hause gekriegt haben ist gut.“

„Es waren drei wichtige Punkte, die stehen im Mittelpunkt“, so KSC-Spieler Daniel Gordon.Das Spiel gegen den SV Sandhausen sei kein „Leckerbissen“ gewesen, aber das sei letztlich egal – die Punkte zählen.

Elfmeter-Torschütze Rouwen Hennings bestätigte, dass die erste Halbzeit „nicht so schön war“, sondern eher eine Geduldsprobe. Die Rote Karte habe dem KSC „in die Karten gespielt“ so Hennings. Normalerweise schieße Koen Van der Biezen die Elfer, aber der wurde mit einem Pferdekuss verletzt ausgewechselt.

Kartenflut und Elfer

SVS-Trainer Alois Schwartz zeigte sich nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft. „Von Kartenflut bis Elfmeter, da war alles drin.“ Die erste Spielhälfte sei „pari“ gewesen. Seine Elf hatte gute Möglichkeiten, nutzten sie aber nicht. Nach dem Ballverlust im Mittelfeld folgte das Gegentor

Dann habe das Spiel mit Elfmeter und roter Karte seinen Lauf genommen. Trotzdem habe seine dezimierte Elf den Anschlusstreffer erzielt. „Danach lief uns die Zeit weg und wir haben leider verloren.“

Für KSC-Coach Markus Kauczinski  war es ein ausgeglichenes Spiel, das durch Kleinigkeiten am Ende entschieden wurde. Seine junge Mannschaft müsse noch lernen, das Spiel zu kontrollieren – der KSC hatte gegen Ende zu viel zugelassen und den Sieg riskiert. „Eine junge Mannschaft spielt nicht immer clever.“