KSC will und muss seine Rolle im bfv-Pokal erfüllen

Karlsruhe (mia). Alles andere als ein Sieg wäre für den Karlsruher SC am heutigen Dienstagabend (19.30 Uhr) im bfv-Landespokal gegen den SV Rohrbach ein Debakel. KSC-Verteidiger Martin Stoll erklärt: „Das Spiel dürfen wir nicht verlieren, wir sind ja immer noch der Karlsruher SC und im Landespokal gibt es keine größere Mannschaft, deswegen ist es unsere Rolle.“

Nach dem desaströsen Auftritt des KSC in Köln und der anschließenden Trainerentlassung, ist nun die Wende zu vollziehen. „Am Wochenende gegen Halle ist vor allem ein Sieg von Nöten und ein überzeugender Auftritt.“

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Auch Keeper Benjamin Uphoff weiß: „Der Druck wird höher: Rohrbach ist eine Pflichtaufgabe. Du hast nicht viel zu gewinnen. Wenn wir gewinnen, sagt jeder, das war zu erwarten, wenn verlierst, hast brutal viel verloren.“

Natürlich sei die Entlassung von Coach Marc Meister auch für die KSC-Spieler überraschend gekommen.  „So eine Entscheidung wirft ja immer eine längere negative Serie voraus, wo sich jeder alle Szenarien vorstellen kann. Aber nichtsdestotrotz war es nicht der ursprüngliche Plan so früh die Reißleine zu ziehen. Deshalb war es für uns auch eine Stück weit überraschend, “ sagt der KSC-Profi.

Es sei ein unschönes Szenario, „was wir in den letzten Jahren leider Gottes öfter hatten und wir eigentlich alle drauf verzichten wollten“.

 

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Im bfv-Pokal werden Zlatan Bajramovic und Christian Eichner den KSC coachen. Nicht mit von der Partie wird Kai Bülow sein, der noch Rippenprobleme hat nach dem Spiel in Köln.