KSC nach dem Hallespiel: „Es kotzt mich an“

Karlsruhe (mia). KSC-Stürmer Anton Fink war sauer nach dem 1:1 des Karlsruher SC gegen den Halleschen FC. „Mich kotzt es einfach nur noch an. Wenn wir die ganze Woche im Strafraum eins  gegen eins versuchen zu verteidigen und die Flanken nicht zuzulassen und dann die erste Aktion vom Gegner, wo das Tor daraus resultiert, sind wir nicht am Mann, lassen ihn flanken“, ärgerte sich der KSC-Profi.

„Daran müssen wir schleunigst arbeiten, sonst geht der ganze Weg nach hinten los, sonst kriegen wir noch mehr Gegentore. Wenn wir die ganze Zeit so spielen, haben wir da oben (in der Tabelle) nichts verloren.“

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Es sei zwar erst der sechste Spieltag, aber von Findungsphase will Fink nichts mehr hören. Der KSC sei jetzt lange genug zusammen und müsse die Fehler endlich abstellen, ärgert sich der KSC-Spieler.

Auch Matthias Bader war angefressen. „Wir hatten ungefähr 90 Minuten Ballbesitz. Wir sind wieder schlecht reingekommen, das Gegentor war völlig unnötig. Der steht da komplett frei im Fünfmeterraum. Wir versuchen es dann, sind angerannt 90 Minuten lang. Von den zwei Schüssen aus 16 Metern am Ende kann man auch mal einen reinmachen. Nichtsdestotrotz haben wir es heute nicht so erzwungen, um es letztendlich noch ganz rumzureißen. “

 

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KSC-Interimscoach Zlatan Bajramovic erklärte: „Wir sind bis zum Gegentor ordentlich ins Spiel reingekommen. Das was wir die Woche gepredigt haben – nicht in Rückstand zu geraten – hat sich leider bewahrheitet. Dann ist es schwer gegen eine tiefstehende Mannschaft den Druck hoch zu halten. Das haben die Jungs gut gemacht über 90 Minuten. Sie hatten fünf Hochkaräter, davon musst aber zwei machen. Die Jungs haben sich total reingehangen, aber wenn man den Gegner so flanken lässt, dann fehlen die Prozente und die Wachsamkeit.“

KSC-Torschütze Fabian Schleusener erklärte: „Wenn es das Siegtor gewesen wäre, würde ich mich jetzt freuen. Wir haben uns das anders vorgenommen und vorgestellt. Wir wollten nicht in Rückstand geraten. Das ist uns nicht geglückt. Da müssen wir weiter daran arbeiten. Jeder muss besser verteidigen. Schade, denn nach vorne hatten wir Möglichkeiten. Wir müssen die Länderspielpause nutzen, jeden Tag Gas geben und daran arbeiten, um Ruhe und Sicherheit zurück zu gewinnen.“ An das Ziel Aufstieg glaubt er weiter: „Es ist noch nichts verloren. Wir müssen Grundtugenden wieder an Tag legen, dann haben wir die Qualität in der Mannschaft die sich zeigen wird.“