KSC-Keeper pariert Elfer – Punktgewinn in Chemnitz

Florian Hansch (Chemnitz , links) im Zweikampf mit Marcel Mehlem (Karlsruhe)
Quelle: Frank Kruczynski

Karlsruhe/Chemnitz (mia). Die Premiere für KSC-Coach Alois Schwartz stand beim Auswärtsspiel des Karlsruher SC beim Chemnitzer FC am Samstag an. Ebenfalls eine Premiere feierte KSC-Spieler Marcel Mehlem, der erstmals in der Dritten Liga seinen Startelfeinsatz hatte.

Beim 0:0 (0:0) durften sich die Karlsruher bei Keeper Uphoff bedanken, der einen Elfer parierte.

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Stürmer Anton Fink war an die ehemalige Wirkungsstätte als Spitze zurückgekehrt. KSC-Innenverteidiger Daniel Gordon hatte vor der Partie erklärt, dass die Defensive die erste Priorität hatte in den letzten Trainingstagen. Die Null sollte stehen und nach vorne die Chancen genutzt werden.

Die ersten Minuten wurde allerdings keines der Teams wirklich gefährlich. Die Karlsruher agierten noch zu ungenau. Erst in der 14. musste KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff eingreifen. Nach Hereingabe von Frahn wollte Slavov einschieben, scheiterte aber an Uphoffs Parade. Wenig später war es Frahn selbst, der gefährlich wurde.

 

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Gordon war es, der für den KSC das erste Mal aufs Tor abzog. Nach Ecke bekam Chemnitz den Ball nicht weg, Gordon zog aus der Ferne ab, verfehlte aber den Kasten des CFC.

KSC nimmt Fahrt auf

Ansonsten schafften es die Karlsruher aber nicht nach vorne Druck auszuüben. Eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters brachte die nächste gute Möglichkeit für die Hausherren. Reinhardt brachte den Ball in den Strafraum, wo Piechowski die Kugel nur knapp am KSC-Tor vorbei schob. Wanitzek (32.) war es auf der Gegenseite, der das Tor zur Führung des KSC nur knapp verpasste.

Die Karlsruher waren offensiv nun besser unterwegs, aber noch zu ungenau. So brachte Wanitzek (34.) die Ecke direkt vor die Füße von Fink, der aber wegrutschte und den Ball nicht nutzen konnte. Der KSC war nun am Drücker und Marc Lorenz brachte wenig später die Hereingabe zu Schleusener, der am Keeper der Gastgeber scheiterte.

Uphoff hält Elfer

Der KSC nahm an Fahrt auf. Aber auch Fink (38.) verfehlte nach Ecke von Lorenz das Tor nur knapp. So ging es torlos in die Kabine. Glück hatte der Karlsruher Tross nach der Pause zum Einen, dass Klufts Schuss von Uphoff pariert wurde, zum anderen, dass Lorenz für sein Foul nicht gelb-rot gesehen hatte. Mehr Zug zum Tor hatte Chemnitz.

Hatte Lorenz (54.) nach gutem Zuspiel von Fink noch das Außennetz getroffen, kam die Chance für die Hausherren wenige Minuten später. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, Frahn trat an und Uphoff hielt.

Wenig später ließ Kluft (60.) den KSC-Schlussmann fliegen, als er aufs Tor abzog und dieses nur knapp verpasste. Chemnitz war wieder drängender. Dennoch folgte die beste Chance des KSC wenig später. Fink leitete die Chance ein, flankte zu Marcel Mehlem (66.) in den Strafraum. Dem versprang aber der Ball, der übers Tor flog.

Der KSC hatte nun wieder Lunte gerochen und zog an, brachte den  Ball allerdings nicht über die Linie. Kluft (80.) prüfte dagegen erneut Uphoff, der weiter zur Stelle war und nichts anbrennen ließ.

So blieb es beim Punktgewinn in Chemnitz.

KSC: Uphoff – Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader, Bülow, Lorenz (66. Muslija), Wanitzek (85. Stroh-Engel), Mehlem, Schleusener (82. Camoglu), Fink.