KSC-Kapitän Bülow angeschlagen – Stärken ausspielen

Karlsruhe (mia). KSC-Kapitän Kai Bülow kam als erster vom Aufwärmen auf dem Nachbarplatz zu Trainer Alois Schwartz. Gute Neuigkeiten hatte er vor dem Auswärtsspiel des Karlsruher SC bei der SG Sonnenhof Großaspach aber nicht. Probleme an den Adduktoren, erklärte er dem KSC-Coach und ging dann in die Kabine.

„Wir müssen schauen, ob der Arzt was machen kann“, erklärte der KSC-Cheftrainer, war aber nicht sehr optimistisch, dass der KSC-Kapitän heute (19 Uhr) in der Mechatronic-Arena auf dem Platz stehen könne.

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Für ihn wird wohl Marcel Mehlem wieder in der Startelf stehen. „Er war aus taktischen Gründen am Wochenende rausgefallen“, erklärt Schwartz, dass dies nichts mit der Leistung zu tun hatte.

Auch Alexander Siebeck sei eine Alternative, da er seine Sache im Training sehr gut mache. Lediglich in Neckarelz habe Siebecks Auftritt nicht sehr „glücklich“ ausgesehen.

 

 

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„Unsere Stärke ausspielen“

Nach zwei Spielen zu Null will man mit breiterer Brust in die Partie bei der SG gehen, aber auch Großaspach kommt nach dem 4:1-Auswärtserfolg am Wochenende gestärkt auf das Grün. „Die haben natürlich ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht“, weiß Schwartz. Aber die SG hatte zuvor keine Tore gemacht. „Jetzt hoffen wir, dass es mal wieder reicht und dass wir da nicht in den Negativlauf kommen.“

Schwartz erwartet eine robuste, kompakte Mannschaft. „Wir müssen aufpassen, dass wir die nicht ins Laufen kriegen und unsere Stärken ausspielen.“

Die Defensive wird wieder gefordert sein beim KSC. „Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, erklärt auch KSC-Innenverteidiger Daniel Gordon. „Großaspach ist eine unangenehme Mannschaft. Da dürfen wir uns nicht überraschen lassen“, erklärt Gordon, der mit Ex-Kollege Sebastian Schiek, jetzt bei Großaspach unter Vertrag, noch Kontakt hat.

Schiek fällt gegen seinen Ex-Club aus

Der muss heute Abend „leider passen“. Eine Sehnenreizung im Knie zwingt ihn zum Aussetzen. „Natürlich hatte ich mich schon sehr auf das Spiel gefreut. Als Favorit sehe ich uns allerdings bei weitem nicht. Der KSC hat mit Sicherheit die nominell stärkere Mannschaft.“

Die Saison sei noch jung, dennoch glaube er, dass die SG gewinne, „wenn wir konzentriert auftreten“. „Ich glaube uns als Mannschaft zeichnet der Teamgedanke aus, der bei uns über allem steht. Jeder von uns weiß, dass wir nur Spiele gewinnen können, wenn wir als Team funktionieren, da viele Mannschaften einfach mehr Möglichkeiten haben, nicht nur finanziell.“

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Uphoff, Bader, Pisot, Gordon, Föhrenbach, Mehlem, Muslija, Wanitzek, Lorenz, Fink, Stroh-Engel