KSC-U19 bringt Hoffenheim fast zum Verzweifeln

Karlsruhe (mia). Die A-Junioren des Karlsruher SC haben die U19 der TSG Hoffenheim an den Rande der Verzweiflung getrieben, freute sich KSC-U19-Coach Lukas Kwasniok nach dem 1:1.

198 Zuschauer sahen auf Platz zwei im Wildpark eine gute KSC-Mannschaft, die nach zwei Minuten gut vors Tor der Gäste kam.

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Oliver Wähling (2.) hatte nach Pass von Stephan Mensah seine Möglichkeit, konnte sie aber nicht nutzen.

Nach einer Viertel Stunde war es Eric Jansen (16.), der nach Flanke von Pascalis Herzog zum 1:0 einnickte.

Die TSG rannte nun an und kam über Standards gefährlich vors Karlsruher Tor, das U17-Keeper Filip Reimann hütete. Die beste Chance hatte David Otto (35.), der Reimann prüfte.

Auf der Gegenseite war es Mensah (36.), der sich alleine durchsetzte und den Gästekeeper zur Parade zwang. Kurz vor dem Pausenpfiff war es Oliver Repka, der am Gästekeeper scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel hatte erneut Mensah die Chance zu erhöhen, der KSC war weiter die bessere Mannschaft. Aber das Tor machte in der Nachspielzeit die TSG. David Otto (90. +3) schoss das 1:1.

 

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„Das tut so weh“, sagte KSC-Coach Kwasniok.  „Wenn du den Spitzenreiter dazu bringst, in der ersten Halbzeit schon leicht zu verzweifeln… Sie hatten zwei Aktionen wo Reimann mit einem super Reflex den Ausgleich verhindert, aber ansonsten haben wir gar nichts zugelassen. Dann muss man sagen, so viele härtere Phasen nach dem Spiel habe ich selten erlebt, weil wir nicht nur das 2:0, sondern auch 3 oder 4:0 machen müssen. Wir müssen uns sammeln, runterfahren und die  zweiwöchige Spielpause nutzen. Es hat gezeigt, was möglich ist, wenn die Jungs am Anschlag agieren. Das ist Woche für Woche eine große Kunst.“

KSC: Reimann, Herzog, Singelmann (80. Ehmann), Jansen, Repka, Goß, Heers, Mensah (76. Bulut), Kother (44. Batmaz), Becker, Wähling (85. Diringer).