KSC läuft gegen den Sturm an – Freude über den Sieg

Karlsruhe (mia). Einen stürmischen Gegner hatte der KSC am Donnerstagmorgen, als es für die Drittligaprofis des Karlsruher SC zum Auslaufen in der Hardtwald gingen. Sturmtief Xavier stellte sich den Fußballern, die am Abend zuvor im bfv-Pokal gegen Nöttingen eine Runde weiter gekommen waren, entgegen.

Das Sturmtief, das auch für Karlsruhe eine Wetterwarnung mitbrachte, sorgte für ordentlich Gegenwind beim Joggen. Gegenwehr hatte es für den KSC auch vom Pokalgegner FC Nöttingen gegeben.

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„Bis zur 20. Minute haben wir wirklich gut gespielt. Nach der roten Karte war es schwerer für uns, weil wir hinten komplett zugestellt haben und nichts durchlassen wollten“, erklärt  Burak Camoglu, der in der 18. Minute das 2:0 für den KSC erzielte.

Auch die Gastgeber hatten nichts durchgelassen, nach vorne passierte beim KSC kaum mehr etwas.  „Da war es schwierig für uns.“

Camoglu, der am heutigen Donnerstag seinen 21. Geburtstag feiert, freute sich, dass man eine Runde weiter sei. Das sei das Ziel gewesen. „Wir wussten, dass sie stark sind. Sie sind konterstark, arbeiten mit langen Bällen und haben schnelle Flügelspieler“, waren die Karlsruher gewarnt. Man hatte sich darauf eingestellt, dennoch sei es nach dem Platzverweis schwer und auch hektisch geworden.

 

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Kampf annehmen

Alles andere als hektisch soll es am 14. Oktober in der Liga werden. Nach der Länderspielpause steht das Duell der Zweitligaabsteiger im Wildpark an. Wenn die Würzburger Kickers zum KSC kommen, wollen die Karlsruher Wiedergutmachung für den Auftritt in Meppen zeigen.

„Wir packen uns alle an die Nase und wissen, das so eine Leistung nicht noch einmal geht.“ Den Kampf, der in der Dritten Liga gefordert sei, wolle man annehmen und wieder in die Erfolgsspur kommen. Dann will auch Marcel Mehlem (Zerrung) wieder mit von der Partie sein. Kommende Woche will er wieder ins Training einsteigen.