KSC-Geschäftsführer kündigt Erneuerungsprozess an

Karlsruhe (mia). Die Mitgliederversammlung des Karlsruher SC  am kommenden Donnerstag könnte interessant werden. Zwar stehen für die KSC-Mitglieder keine Wahlen an, Geschäftsführer Helmut Sandrock kündigt in den Badischen Neuesten Nachrichten dafür aber an, seine Pläne zum Strategie- und Erneuerungsprozess, der den Karlsruher Drittligisten zukunftsfähig aufstellen soll, vorzustellen.

Nachdem er sich seit seines Antritts als Geschäftsführer der Karlsruher ein Bild vom KSC verschafft habe – der Stimmung rund um den Verein, und den Abläufen intern – weiß er: „Letztendlich muss alles auf den Prüfstand: Die Führungsstrukturen, die Wirtschaftlichkeit, die innere Organisation im Club, auch die IT-Infrastruktur“, erklärt Sandrock im BNN-Interview.

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Man müsse den KSC zukunftsfähig aufstellen und ihn „wirtschaftlich eigenständiger“ machen. Ob dabei auch alle im Traditionsverein mitziehen würden? Dass sich die Strukturen im Verein ändern müssen und durch Sandrock verändert würden, dazu habe sich auch das KSC-Präsidium vor Aufnahme seiner Tätigkeit positiv geäußert und man sei offen dafür, erklärt der Geschäftsführer.

„Der klare Wille, die Strukturen im Club zu verändern“ war erkennbar beim Präsidium, das den KSC ehrenamtlich führt. „Der Blick in den Profifußball zeigt, und nicht nur dort, ehrenamtliche Führungsstrukturen stoßen an ihre Grenzen“, erklärt Sandrock. Ein Erneuerungsprozess müsse im Verein stattfinden und das vor allem zeitnah.

Das wolle er bereits am Donnerstag in der Mitgliederversammlung platzieren, damit man das Thema anpacken könne, so Sandrock gegenüber den BNN.