KSC: Schrecksekunde und fokussiertes Selbstbewusstsein

Karlsruhe (mia). Die KSC-MGV war für die Profis des Karlsruher SC zwar ein Pflichttermin, aber auch nicht uninteressant.

„Es war spannend und klasse zu sehen, was für eine Unterstützung noch da ist trotz des Abstiegs“, erklärt KSC-Profi Fabian Schleusener, der damit die rund 500 anwesenden Mitglieder bei der Versammlung meinte, die trotz des Abstieges und der aktuellen Situation gekommen waren.

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Dies sei nicht zu vergleichen mit seiner letzten Versammlung. Die hatte er im Februar beim FSV Frankfurt erlebt. Inklusive Spielern waren es rund 100/150 Anwesende, erklärt Schleusener.

Die Stimmung und die erfahrene Unterstützung nehme man mit ins Spiel heute. „Klar ist nicht alles gut gelaufen, aber wir haben es selbst in der Hand und wollen den nächsten Schritt in die richtige Richtung machen“, so KSC-Offensivmann Schleusener.

Wenn Mitabsteiger Würzburger Kickers in den Wildpark kommt (14 Uhr)  sieht Schleusener, der wohl gemeinsam mit Anton Fink den Sturm bilden wird, sehr gute Chancen, die positive Heimbilanz auszubauen.

„Wir hatten nun lange genug Zeit, um uns auf das Spiel vorzubereiten. Wir haben richtig gut gearbeitet, jeder ist fokussiert.“ So wolle man die „Kompaktheit und Stabilität“, die den KSC teilweise ausgezeichnet hatte auf den Platz bringen.  Dass insbesondere auswärts immer individuelle Fehler für Niederlagen gesorgt hatten, liege auch am Selbstbewusstsein. „Wir stehen nicht so da, wie wir wollen und dann kommt vielleicht auch das Selbstbewusstsein oder das Quäntchen Glück oder das Selbstverständnis in der ein oder anderen Aktion abhanden. Das muss man sich wieder erarbeiten.“

 

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Mehlem wieder fit

Dass der KSC zuhause ungeschlagen ist, daran hat auch KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff sehr großen Anteil. So war es nicht verwunderlich, dass die Fans eine kleine Schrecksekunde erlebten, als der KSC-Keeper während des Trainings an der Hand behandelt werden musste. Ein Finger war ausgekugelt. Alles gut, erklärte Uphoff im Anschluss und machte weiter.

Während Martin Stoll bei den Amateuren des KSC spielen wird, kann  Marcel Mehlem nach seiner überstandenen Zerrung wieder mitspielen.

Voraussichtliche Aufstellung des KSC: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Camoglu, Mehlem, Wanitzek, Lorenz – Fink, Schleusener.