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KSC U17 will sich das Glück erkämpfen

Karlsruhe (mia). KSC-U17-Trainer Robin Trabert weiß in seiner siebten Saison als Fußballtrainer, dass sich Pech und Glück innerhalb einer Spielzeit meist ausgleichen. Die B-Junioren des Karlsruher SC haben allerdings in den letzten verlorenen Bundesligaspielen das „Pech über-strapaziert“, erklärt Trabert vor dem Heimspiel des KSC am morgigen Samstag (11 Uhr) gegen den Ligavierten FC Augsburg.

Beim VfB gab der Schiedsrichter ein Tor fälschlich wegen abseits nicht, gegen Hoffenheim bekam der KSC einen klaren Elfmeter nicht zugesprochen, eigene 100-prozentige Chancen ließ man liegen. Gegen Nürnberg jedoch, war das Pech zu 1000 Prozent auf Seiten des KSC gewesen. „Das war das ärgerlichste Spiel überhaupt. Sie hatten gar keine Chance und wir schießen uns den Ball selbst rein.

Ein Rückpass zum Karlsruher Keeper, dem war der Ball über den Fuß gesprungen und die Kugel landete im KSC-Tor.

„Das habe ich noch nicht erlebt, dass sich ein komplettes gegnerisches Trainerteam für einen Sieg bei mir entschuldigt. Das ist dann schon ärgerlich weil wir fünf 100 prozentige Chancen zuvor hatten.“

 

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Trabert habe dazu gelernt, dass man „auch ohne Chance gewinnen kann“. Nun hoffe man, dass man gegen Augsburg zuhause im Wildpark das Glück auf seiner Seite habe. „Wir spielen nicht schlecht, aber versuchen mehr auf Torerzielung zu gehen.“ Egal wie, die drei Punkte müssen her, so der KSC-Nachwuchstrainer.

„Wir sind stolz, dass wir gut spielen. Aber es ärgert uns, dass es nicht reicht. Wir haben den nötigen Ehrgeiz weiter zu machen und Punkte zu holen.“ Fehlen wird Trabert Kapitän Jannis Rabold sowie John Schmidtke. Hinter Silas Keck steht noch ein Fragezeichen. „Wir versuchen das durch mannschaftliche Geschlossenheit und 80 Minuten Kampf zu ersetzen.“