ASV Derbyzeit in Oberschwaben

Karlsruhe (ps). Vor noch nicht allzu langer Zeit waren Baden-Württemberg-Derbys in der TTBL keine Seltenheit, denn Clubs wie der TTC Frickenhausen, der SV Plüderhausen oder auch der TTC KA-Neureut waren feste Hausnummern in der höchsten Tischtennis-Spielklasse. Von den Traditionsclubs aus Baden-Württemberg spielen gegenwärtig nur noch die TTF Liebherr Ochsenhausen erstklassig, doch mit dem ASV gesellte sich vor nunmehr gut zwei Jahren ein Newcomer hinzu, der immer besser Fuß fasst. Waren die Derbys zwischen TTF und ASV zunächst einseitige Angelegenheiten für die Oberschwaben, änderte sich dies in diesem Frühjahr schlagartig, als der ASV die „Ochsen“ geschlagen auf die Heimreise schickte (So. 05.11., 15 Uhr: TTF Liebherr Ochsenhausen – ASV Grünwettersbach).

 

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Dieses Kunststück soll nun in Oberschwaben möglichst wiederholt werden. Die Chancen dazu stehen gar nicht so schlecht für die Badener, denn die TTF erwischten einen äußerst schlechten Saisonstart und dürfen sich nicht mehr viele Ausrutscher erlauben, wollen sie wie in den letzten Jahren die Playoffs erreichen. Mit den europäischen Toptalenten Simon Gauzy, Jakub Dyjas und Joao Geraldo sowie Südamerikameister Hugo Calderano und dem japanischen Abwehrass Yuto Muramatsu sind die Schwaben zwar gut aufgestellt, doch die junge Mannschaft präsentierte sich zuletzt als launische Diva. Doch in den letzten beiden Partien scheinen die TTF-Youngster wieder in die Erfolgsspur eingebogen zu sein und siegten gegen Bremen und in Saarbrücken.

Will der ASV die sicherlich vorhandene Außenseiterchance nutzen, muss er sich in Oberschwaben hellwach und in Topform präsentieren.