KSC-Sportdirektor: „Nichts ist einfach, alles ist anspruchsvoll“

Karlsruhe (mia). 600 KSC-Fans werden den Weg nach Rostock antreten, wo der Karlsruher SC am Sonntag (14 Uhr) auf den Ligasechsten Hansa trifft.

Auf die Frage, kommt endlich der erste Auswärtsdreier?  reagiert KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer allergisch. Am Liebsten wäre es ihm, das wäre kein Thema mehr. „Ich habe gesagt: schieb das Thema weg, wenn es in Rostock nicht hinhaut, dann eben im nächsten Auswärtsspiel. Irgendwann kommt es“, erklärt der KSC-Manager.

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Denn je öfter man es thematisiere, umso mehr Druck baut sich auf. Fakten schaffen, statt reden, so die Devise. „Das Auswärtsspiel-Thema soll aus den Köpfen raus. Sie sollen ein gutes Spiel machen in Rostock, dann schauen wir ob Sieg, Niederlage oder Unentschieden.“

Dass man mit drei Punkten auch in der Tabelle nach oben kommt, ist klar. Aber zweitrangig: „Lass uns im Winter schauen, wo wir stehen.“ Derzeit verbiete sich der Blick auf die Tabelle.

 

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Beim Gegner sehe das anders aus. Da sagt diese aus, dass Rostock eine gute Mannschaft sei, so Kreuzer. „Sie bilden die beste Defensive der Liga. Laut Statistik  ist es nicht einfach gegen sie Tore zu erzielen. Und im Ostseestadion war es noch nie einfach, vor allem für den KSC. Aber im Prinzip ist es egal gegen wen du spielst in der dritten Liga. Nichts ist einfach, alles ist anspruchsvoll. Du musst immer 100 Prozent abrufen, egal ob gegen den Letzten oder den Ersten, dann kannst du jeden schlagen.“

Nicht mit von der Partie werden die Langzeitverletzten Kai Bülow (Platzreha), Oguzhan Aydogan und Andreas Hofmann sein.  In Sachen Aufstellung zeichnet sich ab, dass man wie gegen Magdeburg im Heimspiel startet.

Voraussichtliche Aufstellung des KSC: Uphoff, Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach, Wanitzek, Mehlem, Camoglu, Muslija, Schleusener, Fink.