KSC-Sieg gegen Paderborn: Elfmeter war ein Witz

Karlsruhe (mia). Die Heimreise des Karlsruher SC von Paderborn zurück nach Karlsruhe dürfte eine entspannte werden. Nach dem KSC-Sieg beim Ligaprimus SC können die Karlsruher auf vier Siege in Folge zurückblicken.

„Die erste halbe Stunde war es etwas fahrig und die letzten zehn Minuten vor der Pause haben wir gebettelt um ein Gegentor“, analysierte KSC-Coach Alois Schwartz das 2:0 in Paderborn.

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„Wir hatten Glück, dass wir keines fangen. Wir haben gesagt, wir müssen aktiver sein, um den Gegner vom Tor wegzuhalten und wir mussten schneller in die Spitze spielen. Das ist gleich mit dem erstem Ball sehr gut gelungen.“

„Dann machen wir ein schnelles Tor nach der Pause. Dann braucht man Matchglück und Schiriglück. Wir hatten das Matchglück, dass der SC Paderborn ein paar Fahrkarten geschossen hat, aber kein Schiriglück. Das war kein Elfmeter, das war für mich ein Witz. Der spielt den Ball ganz klar weg, also wenn ich da einen Elfmeter pfeife…“, ärgerte sich Schwartz. Allerdings hatte KSC-Keeper Benjamin Uphoff den Strafstoß pariert und für Gerechtigkeit gesorgt. Der KSC habe es aber mit Geschick und Glück verteidigt.

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KSC siegt verdient

 Das erste Tor durch Fabian Schleusener lobte der KSC-Coach: „Ich kenne ihn, deswegen kann man schon damit rechnen. Wir wussten wenn Paderborn relativ hoch steht, dass wir durch Schleusener schnell nach vorne kommen und ein Tor machen können.“

Von Aufstieg trotz der Aufholjagd will Schwartz aber nichts hören. „Das wissen wir noch nicht was drin ist. Wir sind froh die drei Punkte geholt zu haben. Wir wachsen zusammen, sind eine Einheit. Die Mannschaft hat einen riesigen Charakter  und bringt die Begeisterung auf den Rasen.“

 Sein gegenüber Steffen Baumgart erklärte nach Abpfiff der Partie, bei der seine Paderborner die erste Heimniederlage hatten einstecken müssen: „Ich glaube Karlsruhe hat clever gespielt. Wir hatten Möglichkeiten das Tor zu machen, haben es aber nicht. Am Ende müssen wir das so akzeptieren wie es ausgegangen ist. Ich glaube wir hatten genug Möglichkeiten. Man muss dem KSC gratulieren. Sie gehen nicht unverdient als Sieger vom Platz.“ Mit der Leistung seiner Jungs sei er aber auch nicht unzufrieden, denn man habe nicht aufgesteckt und alles versucht.