ASV: “Super-Masa” fehlt die Unterstützung

Karlsruhe (ps). Der ASV scheint eine Allergie gegen die Farbe grün zu haben. Auch im fünften Aufeinandertreffen dieser beiden Teams behielten die Hanseaten – diesmal mit 2:3 – die Oberhand. Zwar stellten die Hausherren mit Masataka Morizono den alles überragenden Akteur, doch seine Mitspieler blieben allesamt sieglos, so die Pressemeldung des ASV. (TTBL: ASV Grünwettersbach – SV Werder Bremen 2:3)

Der Nachmittag begann furios, denn Masa Morizono zwang den starken Afrikameister Omar Assar in fünf hochklassigen Sätzen in die Knie. Doch Ric Walther, durch eine Fußverletzung gehandicapt, konnte gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Bastian Steger nicht nachlegen und unterlag mit 1:3.

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Nach der Pause fand Sam Walker, dessen Formkurve zuletzt nach oben gezeigt hatte, seinen Meister in Hunor Szöcs. So sehr sich Sam in einem temporeichen Spiel auch mühte, der schnelle Rumäne fand stets eine Antwort und kam beim 3:0 nie in Gefahr.

Mit seinem zweiten furiosen Auftritt glich Masa für seine Farben wieder aus. In einem spannungsgeladenen Match münzte der immer stärker werdende Japaner gegen Bastian Steger einen 1:2 Rückstand in einen 3:2 Sieg um und brachte die Halle zum Kochen.

Die Entscheidung musste somit im letzten Einzel zwischen dem für Ric Walther eingewechselten Dang Qiu und Omar Assar fallen. Nachdem Dang die durchaus vorhandenen Chancen im Auftaktsatz nicht nutzen konnte, spielte sich der Ägypter immer mehr in einen Rausch, ließ dem ASV-Youngster in den folgenden Durchgängen keine Chance mehr und holte den Siegpunkt für sein Team, das an diesem Nachmittag einfach ausgeglichener besetzt war.

 

Chancenlos beim Spitzenreiter

 

  1. Bundesliga: NSU Neckarsulm – ASV Grünwettersbach 2 6:1

 

Im Spitzenspiel der 3. Liga blieb der ASV beim Tabellenführer chancenlos und unterlag klar mit 1:6. Wer gedacht hatte, die Hausherren seien nach dem unerwarteten ersten Punktverlust am Vortag in Leiselheim verunsichert, sah sich bald eines Besseren belehrt.

Bereits in den Doppeln bahnte sich die Niederlage an, da sowohl Zibrat/Spieß als auch Bluhm/Kleinert deutlich unterlagen.

Florian Bluhm holte im Anschluss den einzigen ASV-Punkt als er Jens Schabacker in fünf Sätzen niederhalten konnte, doch Jan Zibrat fand in vier engen Sätzen in Julian Mohr seinen Meister.

Nach der Pause wurde Daniel Kleinerts Abwehr von Routinier Josef Braun geknackt und auch Marlon Spieß unterlag überraschend dem NSU-Youngster Alexander Gerhold, der vermeintlichen Achillesferse der Schwaben. Da Jan Zibrat auch gegen Jens Schabacker nur ein Satzgewinn gelang war die deutliche Niederlage am Neckar besiegelt.