KSC vs Jena: Begleitschutz und fehlender Videobeweis

Karlsruhe (mia). Ein Punkt bringt den Karlsruher SC nicht voran, hatte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer nach dem 0:0 bei Carl-Zeiss Jena festgestellt.

„Es war nicht unser Spiel heute“, hatte KSC-Stürmer Anton Fink nach Abpfiff erklärt. „Wir hatten zu wenig Torchancen. Wir haben 90 Minuten gut verteidigt, aber nach vorne war es einfach zu wenig.“ So müsse man mit dem Punkt leben.

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Coach Alois Schwartz erklärte ihm auf die Frage im TV, ob man Punkte hat liegen lassen, dass man das so und so sehen könne.

„Wir hatten gute Konterchancen – die haben wir am Anfang nicht gut ausgespielt.“ Es sei das erwartet schwere Spiel gewesen mit einem Gegner, der kämpferisch und mit Laufbereitschaft antrete.

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Videobeweis

„Das haben sie von Beginn an gezeigt. Die erste Halbzeit haben wir nicht so viel Zugriff bekommen. Wir haben Begleitschutz gemacht.“ 100prozentige Chancen habe es auf beiden Seiten nicht gegeben.

In der zweiten Halbzeit „haben wir es korrigiert, sind früher angelaufen, hatten Zugriff“. „Dann machen wir ein Tor, das für meine Begriffe kein Abseits ist. Das ist bitter. In der Ersten Bundesliga gäbe es den Videobeweis – da hätten wir drei Punkte mitgenommen.“

Nicht gespielt wie vorgestellt

Aber es habe auch Thiele auf der Gegenseite eine Riesenmöglichkeit gehabt. „Jena war eine harte Nuss heute.“ Wenn man das zusammenzähle, habe man einen Punkt erkämpft und könne damit leben.

Dass Benjamin Uphoff wieder dafür gesorgt hatte, dass die Null hinten stand, sei klar. „Da können wir uns darauf verlassen. Aber letztendlich haben wir vielleicht nicht ganz so  gespielt wie wir uns das vorgestellt haben – nicht ganz so nach vorne.“