„Das war zu wenig“ – KSC ist „natürlich gefrustet“

Karlsruhe (mia). „Wir sind natürlich gefrustet“, erklärte KSC-Toptorschütze Fabian Schleusener nach dem bitteren 1:1 (1:0) des Karlsruher SC gegen zehn Wehen Wiesbadener.

Hatte der vom SC Freiburg ausgeliehene KSC-Stürmer doch bereits nach wenigen Minuten den Führungstreffer für den KSC erzielt, am Ende aber blieb nur ein Punkt übrig.

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Die Karlsruher hatten wie bereits gegen Werder Bremen II nur eine Halbzeit Fußball gespielt und dann „mehr oder weniger aufgehört Fußball zu spielen“, ärgerte sich Schleusener bei telekomsports über die zweiten 45 Minuten des KSC.

„Das war zu wenig, sehr sehr schade“, hadert Schleusener über den Auftritt gegen zehn Wiesbadener.

 

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Mund abputzen und weitermachen

Der Frust sitze bei den KSC-Profis. „Wir führen 1:0 und schaffen es nicht nachzulegen.“ Das müsse man aufarbeiten, warum zwei unterschiedliche Halbzeiten zustande kamen.

Man müsse dennoch das Positive mitnehmen. Man habe einen Punkt dazu gewonnen und nicht verloren. „Wir wollten drei Punkte mitnehmen, das hat nicht geklappt. Mund abputzen und weiter machen.“

Gutes Auswärtsspiel

„Es ist kein Frust“, erklärte dagegen Coach Alois Schwartz. „Wir haben zwei Punkte zwar verloren, aber ein gutes Auswärtsspiel gemacht heute und es geht weiter. Wir haben wieder nicht verloren.“

Der KSC habe nach dem Platzverweis alle Karten in der Hand gehabt, erklärt der KSC-Trainer, der seiner Mannschaft in der Halbzeitpause gesagt hatte, dass man „noch mehr laufen“ müsse jetzt.

Bisschen genervt

„Aber vielleicht vom Psychologischen her war nicht mehr so viel Bewegung. Wir haben das Gegenteil gemacht. Das hat mich ein bisschen genervt“, erklärt der KSC-Trainer. Auch wenn der KSC noch länger gespielt hätte, das zweite Tor hätte man so wohl nicht gemacht.

Das Gegentor jedoch sei glücklich, so Schwartz. Pech für den KSC. „Der Ball kommt glücklich zum Spieler, das war ein sehr, sehr glückliches Tor.“ Dennoch stand es 1:1, der KSC hatte zu wenig investiert.

 Videobeweis

Besonders ärgerte Schwartz jedoch, dass der KSC eine sehr gute Möglichkeit durch einen Fehler des Schiedsrichters nicht verwandeln konnte. Schleusener lief aufs Tor zu, wurde vom gegnerischen Schlussmann gefoult.

„Wir hatten eine sehr gute Möglichkeit, wo der Torwart ein klares Foul macht. Das ist eine spielentscheidende Szene. Da hat der Torwart die rote Karte in der Regel.“ Für Schiedsrichter Rene Rohde jedoch war es kein Foul. „Ich denke in der Bundesliga beim Videobeweis wäre das anders gelaufen“, so der KSC-Coach bei telekomsport.