KSC kassiert nach Führung den Ausgleich durch zehn Wiesbadener

Karlsruhe (mia). Mit drei Punkten konnte der Karlsruher SC in Wiesbaden Boden nach oben gut machen, wie es KSC-Innenverteidiger Daniel Gordon gehofft hatte.

Nach sieben Minuten hatte KSC-Toptorschütze Fabian Schleusener für die Führung gesorgt, der 1:1-Ausgleich aber kam kurz vor Ende.

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Das KSC-Spiel hatte eine Viertel Stunde später begonnen, nachdem die anreisenden Karlsruher Anhänger in der Bahn feststeckten, die sich verspäteten.

Die Karlsruher hatten Neuzugang Marvin Pourie erstmals auf der Bank sitzen, die erste Elf war unverändert.

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Führung für den KSC

Den besseren Start in die Partie hatte Wiesbaden erwischt und setzte den KSC unter Druck. Das Tor machten aber die Badener. Fabian Schleusener (6.) tauchte nach guter Vorarbeit von Marc Lorenz vor dem Tor der Wiesbadener auf und netzte unhaltbar für den Keeper Wehens zum 1:0 ein.

Der KSC schaltete schnell um und sorgte für Torgefährlichkeit. Aber auch Wiesbaden war gefährlich vorm Tor der Karlsruher. So kam Ex-KSCler Simon Brandstetter direkt vor Uphoff an den Ball, verzog aber und schoss den Ball nicht in die Maschen.

Der KSC stand gut und suchte weiter den Weg zum gegnerischen Tor. Die Partie wurde ruppiger. Beide hatten Zug zum Tor, bekamen spielerisch aber nicht die Oberhand.

Sascha Mockenhaupt (45.) war es dann auch, der für ein rüdes Foul an Schleusener, die Rote Karte sah und vom Platz flog. Den folgenden Freistoß verwandelte Lorenz fast, Keeper Markus Kolke parierte zur Ecke, aus der der KSC aber keinen Nutzen ziehen konnte.

„Extrem viel Druck“

KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer freute sich in der Pause über die Führung seiner Karlsruher. „Es ist ein sehr intensives Spiel mit hoher Intensität und vielen Zweikämpfen. Wiesbaden kam gut ins Spiel und haben extrem viel Druck aufgebaut. Wir haben uns gut aus der Situation befreit und haben versucht Nadelstiche zu setzen“, erklärte er bei Telekomsports.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Karlsruher aufs zweite Tor. Daniel Gordon (53.) aber verpasste das Tor nur knapp. Auf der Gegenseite hatte Agyemang Diawusie (55.) die beste Chance für die Hausherren. Aus dem nichts heraus tauchte er vor Uphoff auf, der Karlsruher Schlussmann jedoch hatte den Ball sicher.

Als ein als Affe verkleideter Flitzer das Spielfeld eroberte, war die Partie kurz unterbrochen. Im Anschluss drängte auch Wiesbaden mehr zum Tor. Der Ausgleich sollte her, die in Überzahl agierenden Karlsruher jedoch konnten dies verhindern.

Dann fiel der Ausgleich nach einem Freistoß. Von der Mittellinie aus flog der Ball zu Stephan Andrist (80.), der zum 1:1 traf.

Die Partie nahm wieder an Fahrt auf. Wehen witterte zu zehnt seine Chance und rannte an. Es brannte im KSC-Strafraum und Uphoff musste retten.

KSC: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Mehlem, Wanitzek – Muslija (86. Pourie), Lorenz (75. Thiede) – Fink (90. Stroh-Engel), Schleusener.