KSC-U19 will VfB durch tollen Teamgeist schlagen

Karlsruhe (mia). Auch wenn das Derby der U19 des Karlsruher SC am morgigen Sonntag (13 Uhr) gegen den VfB Stuttgart für die Fans des KSC ein besonderes Aufeinandertreffen ist, für A-Junioren-Coach Lukas Kwasniok ist die Partie eines von noch zehn Spielen, in denen die abstiegsgefährdeten Karlsruher wichtige „Punkte für den Klassenverbleib holen wollen“.

Dann wird auch Tim Kircher dabei sein, der am Donnerstag bei den Drittliga-Profis des KSC aushalf, da Marcel Mehlem pausierte. „Er ist richtig gut“, lobt Kwasniok.

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Gut sollen seine Jungs auch gegen Stuttgart sein. „Von der Punkteausbeute sollten wir schauen, dass wir zumindest einen verlorenen Punkt zurückholen. Dafür ist Stuttgart die nächste Chance“, erklärt der KSC-Coach nach der Niederlage in Nürnberg.

Schere wird immer größer

Generell erwartet er, dass alle Spiele bis zum Schluss wichtig sein werden, um die Klasse zu halten. „Ich kann mir kaum vorstellen, dass wir viele Spiele sehr hoch gewinnen werden oder deutliche Niederlagen hinnehmen müssen. Die Spiele werden aufgrund der Struktur unseres Kaders immer ausgeglichen und sehr eng sein. Nuancen werden entscheiden.“

Denn der KSC habe als Drittligist schwer zu kämpfen mit den U19-Teams der Erst- und Zweitligsiten, die den Markt abgrasen. „Es ist in anderen Ligen auch so in der U19 West und Nord, die Erstligisten sind auf ersten sechs Plätzen. Das ist normal und wird noch krasser werden. Nicht nur der erste und zweite Spieler wird weggekauft sondern auch der vierte und fünfte. Die Schere wird immer größer.“

Absolute Cleverness

Der Kader des KSC sei so gestrickt, dass man nicht die Spieler hat, die drei, vier Tore pro Spiel garantieren. Daher kommen 0:0 oder 1:1, 1:0 zustande. „Wir müssen es wie die Profis hinkriegen“, dass auf KSC-Seite das eine Tor mehr steht.

„Dafür fehlt uns aktuell noch die absolute Cleverness in der eigenen Box in Verteidigung noch nicht nicht so die Automatismen, die greifen sollen.“

Mithelfen werden auch die U17-Akteure Tim Herm und David Trivunic, die man aktuell hoch gezogen hat zur U19.  „Sie wurden gut aufgenommen und haben Talent. Sie sind aufgrund ihrer Kopfballstärke wichtige Parameter im Kampf um den Klassenverbleib.“

Toller Mannschafts-Geist

Generell ist Kwasniok mit dem Geist in der Mannschaft sehr zufrieden. „Unser Trumpf der nächsten zehn Spiele ist, dass fast alle fit sind und wir eine brutale Geschlossenheit in der Mannschaft haben. Wir haben nicht die Unterschiedsspieler, aber einen absolut tollen Geist in der Mannschaft.“

Das soll sich auf dem noch bevorstehenden Weg auszahlen.