KSC holt sich Sieg und fünften Platz

Karlsruhe (mia). Im Duell gegen den Tabellennachbarn hat der Karlsruher SC am Samstagmittag einen wichtigen Sieg erkämpft. Der KSC stieß mit dem teils aber erzitterten 1:0 (1:0) Fortuna Köln vom fünften Platz.

Die KSC-Fans begeisterten beim Einlaufen auf der Gegentribüne mit ihrer Choreografie. Ein Leben für den KSC.

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Der KSC war unverändert im Vergleich zum Spiel gegen Wiesbaden ins Spiel gegangen.

Wie erhofft, hatte sich der KSC nach nur sieben Minuten in Führung gespielt.

Marvin Wanitzek erkämpfte den Ball, brachte ihn zu Florent Muslija, der ihn Anton Fink in den Lauf spielte. Der KSC-Stürmer flankte in den Strafraum zu Fabian Schleusener und der Toptorschütze der Karlsruher machte das, wozu er da war: er sorgte für das 1:0 für die Karlsruher.

 

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Drangphase Kölns

Von Köln war nicht viel zu sehen, aus ihrer Hälfte kamen sie nicht heraus. Die Angriffsversuche verpufften spätestens an der Abwehrkette der Badener. Vielmehr hatte der KSC die ein ums andere Möglichkeit.  Fink (11.) traf das Außennetz, und bekam wenig später den Ball vom Fuß genommen. Das 2:0 lag in der Luft. Die KSC-Anhänger unter den 13826 Zuschauern im Wildpark fieberten mit.

Nach 18 Minuten kamen die Fortunen besser vors Tor von KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff und der war gefordert. Zunächst hielt er den Schuss von Lars Bender, im Anschluss klärte er gerade noch zur Ecke, als Hamdi Dahmani zu frei zum Schuss kam und abzog. Die Gäste hatten Lunte gerochen und sorgten für Druck.

Chancen auf beiden Seiten

Die Karlsruher hatten Glück. Ein Einwurf und schon war der Ball vor dem KSC-Tor wo Uphoff zunächst den Schuss von Kessel klären musste, dann hatte man Glück, dass Daniel Keita-Ruel (26.) den Ball nicht erwischte. Das hätte der Ausgleich sein können.

Ein Standard hätte dann das 2:0 bringen können, den abgewehrten Ball brachte Marc Lorenz aufs Tor, wo Schleusener noch verlängern wollte ihn aber nicht in den Maschen unterbrachte. Der KSC hatte weiter Zug zum Tor, hatte aber hinten immer wieder mit den Angriffen der Gäste zu tun.

Die Führung konnte man aber in die Pause bringen, im Anschluss hatten die Karlsruher weiter mit angreifenden Gästen  zu tun. Die Durchschlagskraft fehlte den Fortunen aber. Die KSC-Chance folgte bald. Zunächst war der neu eingewechselte Marco Thiede (55.) am Gäste-Keeper gescheitert, dann hielt Kessel seinen Fuß dazwischen als Muslija abzog.

Über die Zeit zittern

Thiede tat dem Spiel gut, machte viel nach vorne und versuchte seine Einwechslung  zu rechtfertigen. Es war aber David Pisot, der die beste Möglichkeit hatte. Nach Ecke von Wanitzek sprang er am Ball knapp vorbei. Die Partie wurde unruhiger und von vielen Nickligkeiten unterbrochen. Nicht immer zeigte das Schiedsrichterteam dabei ein mehr als unglückliches Händchen.

Dann jedoch kam die Möglichkeit für Keita-Ruel (74.), der zu einfach und zu frei an die Kugel kam, Keeper Uphoff aber war zur Stelle. Der KSC-Trupp musste weiter zittern. Die drei Punkte schienen immer wieder in Gefahr zu sein.

Dagegen hatten die Badener auch die Chance in den letzten MInuten den Sack zuzumachen. Finks Schuss wurde zur Ecke geklärt, die konnte kein Karlsruher im Tor unterbringen. Keita-Ruel (90.) hätte die Karlsruher schocken können, verfehlte aber auch knapp das Tor.

KSC: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Mehlem (78. Bülow), Wanitzek – Muslija, Lorenz (46. Thiede)– Fink (90. Pourie), Schleusener.