KSC ist „überglücklich“ – Aber will Glück nicht überstrapazieren!

Karlsruhe (mia). Glücklich und erschöpft machten sich die KSC-Profis nach dem 1:0-Sieg des Karlsruher SC beim Halleschen FC auf die siebenstündige Fahrt nach Karlsruhe. Immerhin mit drei Punkten im Gepäck, freute sich Innenverteidiger Daniel Gordon.

Denn lange Zeit sah es im Spiel des KSC in der Partnerstadt Halle nicht so aus, als ob man als Sieger vom Rasen gehen würde. „Es war ein sehr schweres Spiel“, erklärte Torschütze Fabian Schleusener. „Wir sind schlecht reingekommen, haben fast jeden zweiten Ball verloren.“ Halle war das präsentere Team in den Zweikämpfen und dementsprechend angefressen war HFC-Profi Nick Fennel.

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„Ich bin enttäuscht und wütend. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, hatten den KSC gut im Griff. Gefühlt mit einer Chance gehen sie in Führung“, ärgerte sich Fennel.

 

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Kein gutes Auswärtsspiel

KSC-Torschütze Schleusener dagegen freute sich über den „sehr guten Pass“ von Matthias Bader. Der Leihspieler vom SC Freiburg habe darauf spekuliert und sei umso glücklicher, dass er zum 1:0 treffen konnte.

Bevor er aber in Durchgang zwei die mitgereisten Fans jubeln ließ, war eine zähe erste Halbzeit zu sehen, in der Halle dominierte. „Wir sind jetzt überglücklich über den Auswärtsdreier, der in der englischen Woche wirklich zäh war. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Auswärtsspiel gemacht.“

Die KSC-Mannschaft aber habe sich in der Pause zusammen gesetzt und sich gesagt, „dass es so nicht gehen kann“. Es klappte. „Wir haben das nötige Quäntchen Glück gehabt, das dürfen wir natürlich nicht überstrapazieren in Zukunft“, so Gordon.