KSC: Erste Halbzeit „wenig erwärmend“ – dann heiß auf drei Punkte

Karlsruhe (mia). Erwärmt wurde KSC-Coach Alois Schwartz von der ersten Halbzeit des Karlsruher SC gegen den Chemnitzer FC nicht, erklärte er. „Das Tempo war sehr mau“, analysierte er die ersten 45 Minuten seiner Mannschaft.

„Wir wollten den Ball schnell laufen lassen, schnelle Kombination spielen, den Gegner ins Laufen bringen. Das haben wir alles nicht geschafft.“ Umso erleichterter waren die KSC-Spieler und auch ihre Anhänger, als sich dies in Durchgang zwei änderte.

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„Froh und erleichtert“, fasste es KSC-Profi Martin Stoll nach dem 2:0-Sieg gegen den Chemnitzer FC zusammen.

Zwar hatte sich der KSC zu Beginn schwer getan, am Ende aber stand der „verdiente Sieg“ auf dem Konto des badischen Drittligisten. Besonders, dass man ein zweites Tor hatte nachlegen können, sei ein „richtig gutes Gefühl“.

 

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Stoll war für Daniel Gordon kurz nach dessen Tor zum 2:0 ins Spiel gekommen. „Ich habe ein leichtes Ziehen im Oberschenkel gespürt“, erklärt Gordon. Am Freitagabend gegen Lotte sollte er aber einsatzbereit sein, so der KSC-Innenverteidiger.

Dass es ihm gelungen war, durch sein Tor für mehr Beruhigung zu sorgen, freute ihn besonders. „Wir sind relativ schwer ins Spiel gekommen, eventuell dem Wetter geschuldet, sind wir nicht warm geworden.“ Die zweite Halbzeit waren die Karlsruher mutiger. „Wir gewinnen das Spiel – das ist das Wichtigste.“

Hoch in der Tabelle

Mit dem Sieg hält der KSC den Anschluss und zieht nach Punkten mit dem Dritten Wehen Wiesbaden gleich. „Wenn ich überlege, wir waren schon mal Letzter und hatten 15 Punkte Abstand auf den Ersten. Jetzt gehen wir in jedes Spiel mit dem Gedanken zu gewinnen. Es sieht gut aus.“