KSC: „Haben uns wieder verlocken lassen“

Karlsruhe (mia). Mancher KSC-Fan mag in Erfurt gedacht haben, dass man die Pause für die Spieler des Karlsruher SC im Spiel gegen den Tabellenletzten Rot-Weiß lieber hätte ausfallen lassen sollen. War der KSC, wenn er auch Chancen liegen ließ, in der ersten Halbzeit dominant, so war man die zweiten 45 Minuten erneut zu passiv und ließ den Gegner spielen.

„Am Ende kann man glücklich sein über den Sieg“, erklärte auch KSC-Profi Marvin Wanitzek.

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„Wir haben super angefangen und haben riesen Möglichkeiten vor der Halbzeit den Sack zuzumachen.“ Ein individueller Fehler des KSC aber brachte den Anschlusstreffer durch Erfurt.

„Wir nehmen uns vor in der Halbzeit, so weiter zu spielen wie in der ersten Halbzeit, aber dann sind wir wieder zu passiv und hatten zu große Abstände“, ärgert sich Wanitzek.

Die Nerven der KSC-Fans wurden strapaziert. Während der KSC zahlreiche Möglichkeiten hatte liegen lassen, ließ er dann Erfurt vors Tor kommen.

„Dann haben wir uns wieder verlocken lassen, haben einfache Fehler gemacht und nicht gut genug agiert. Dann müssen wir von Glück reden, dass wir nicht den Ausgleich kassieren.“

 

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„Sehr, sehr gutes Auswärtsspiel“

Dass sein Team das aktivere war in Durchgang zwei hatte Erfurts Coach Stefan Emmerling gesehen. „Wir haben das Spiel in der ersten halbzeit verloren. Die zweite Halbzeit waren wir die bessere, aktivere Mannschaft“, bedauert er, dass sein Ligaschlusslicht dem KSC nicht hatte „wehtun können“

 

Die abgezockteren Karlsruher sorgten schließlich durch Fabian Schleusener für den Schlusspunkt. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben ein sehr, sehr gutes Auswärtsspiel gemacht“, erklärte KSC-Coach Alois Schwartz im Anschluss.

Man hätte bereits zur Pause 4:1 führen müssen. Aber: „Wir haben uns das Leben eigentlich selber schwer gemacht. Ich glaube insgesamt ist es halt eine Englische Woche, die Jungs haben Körner gelassen.“

Auch der KSC-Trainer sah eine „etwas zähe“ zweite Halbzeit von seiner Mannschaft, aber er sei „sehr sehr stolz darauf, dass man sich in der Englischen Woche so den Arsch aufreißt.“