KSC verliert gegen Magdeburg – Serie reißt

Magdeburg (mia). Das Spitzenspiel gegen den Zweiten 1. FC Magdeburg hat der Karlsruher SC mit 0:2 (0:0) verloren. Damit ist die KSC-Serie gerissen.

Noch schlimmer aber, die wichtigen Punkte hat man verloren. Der KSC hatte zwar erklärt, dass es kein Schlüsselspiel im Kampf um den Aufstieg sei, aber wichtige drei Punkte gab es zu gewinnen.

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„Wir sind nicht unter Zugzwang, aber wir wollen das Spiel gewinnen“, erklärte KSC-Coach Alois Schwartz vor der Partie. Seine in gelb spielende Mannschaft sah sich zu Beginn unter Druck. Magdeburg lief an und wollte in eigenem Stadion zeigen, wer Herr im Hause ist.

 

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Magdeburg drängt KSC hinten rein

Nach 12 Minuten war es Marvin Wanitzek, der die Kugel vors Tor brachte, der Magdeburger Schlussmann aber war schneller am Ball als Anton Fink. Keines der Teams hatte in der ersten Viertel Stunde einen gefährlichen Torschuss abgegeben.

Magdeburg drängte, Karlsruhe wehrte sich und suchte weiter seine Chance. Die Truppe von Schwartz war allerdings weitestgehend gut beschäftigt mit der Abwehr.

Der FCM zwang den KSC zu Fehlern und störte deren Spielaufbau. So fand sich der Karlsruher Trupp zu oft schnell wieder in der eigenen Hälfte. Dort hielt Schlussmann Benjamin Uphoff (23.) den KSC im Spiel, als er den scharf geschossenen Freistoß gut hielt.

Chancen auf beiden Seiten

Zwar kam auch der KSC bald gefährlicher vors Tor, brachte die Kugel aber nicht in die Maschen. Auch in der 30. Minute wurde es brenzlig für den FCM. Nach Ballverlust nahm Fabian Schleusener die Kugel in den Strafraum mit, Schäfer aber klärte zur Ecke. Dieser Ball flog ebenfalls zu Schleusener, der aber das Tor verfehlte.

Die Abwehr der Hausherren leistete sich nun immer gröbere Schnitzer und lud den KSC ein, gefährlich zu werden. Föhrenbach (33.) kam so gefährlich zum Kopfball, verfehlte das Tor aber.
Die beste Chance des Spiels hatte dann aber Philipp Türpitz (40.), der nach Patzer der KSC-Abwehr, mit Ball direkt vor dem Tor auftauchte, aber die Kugel direkt vor dem Kasten darüber schoss. Auch auf der Gegenseite gab es dann eine richtig gute Möglichkeit, als Matthias Bader (45.) aus der Ferne abzog und Klinker zum Eingreifen zwang. So ging es 0:0 in die Pause.

1:0 für den FCM

Nur wenige gute Möglichkeiten hatten die 22734 Zuschauer in den ersten bald ausgeglichenen 45 Minuten gesehen.  Aus der Pause heraus mangelte es noch etwas an der Genauigkeit. So kam Beck (55.) gefährlich vors Tor  – Uphoff aber war zur Stelle.

Beck war es auch in der 61. der mit dem Kopf nur knapp das Karlsruher Tor verfehlte. Der FCM machte weiter Druck. Mit seinem Kopfball hatte auch Schleusener seine Möglichkeit. Konnte die Kugel aber nicht zu Fink bringen.

Türpitz (70.) machte seine Sache besser. Aus rund 22 Metern zog er ab und hämmerte die Kugel zum 1:0 für den FCM in die Maschen. Der KSC stand weiterhin unter Druck, Magdeburg lief an.

Dann kam die Chance für den KSC per Strafstoß. Florent Muslija (85.) fiel der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Schleusener (86.) nicht verwandelte. Klinker parierte den Schuss. Schleusener (88.) konnte kurz darauf nach schnellem Angriff des KSC ebenfalls nicht treffen. Der KSC drängte. Beck (90. +2) aber machte das Tor zum 2:0.

KSC: Uphoff, Bader (83. Pourie), Gordon, Pisot, Föhrenbach, Bülow (79. Stroh-Engel), Wanitzek, Thiede, Muslija, Fink, Schleusener.