KSC holt Punkt gegen Rostock – Bader verletzt

Karlsruhe (mia). Drei Punkte waren das Ziel des Karlsruher SC gegen Hansa Rostock. Der KSC hatte den dritten Platz im Blick. „Serien zählen nur auf dem Papier, kämpft und siegt – ihr wisst wofür!“ hatten die Fans die KSC-Profis vor dem Spiel mit einem Banner aufgefordert. Es wurde am Ende aber nur ein Punkt beim torlosen Remis.

Wie erwartet war der KSC mit Marcel Mehlem in der Startelf ins Spiel gegangen. Die ersten Minuten gehörten dem KSC, der aber noch nicht zwingend genug war. Ausgerechnet Ex-KSCler Selcuk Alibaz brachte den KSC zu seiner guten Möglichkeit per Freistoß von der Strafraumgrenze aus. Den Standard schoss Marvin Wanitzek aber über das Tor der Gäste.

Booking.com

Bader muss ins MRT

Nach Matthias Bader Vorarbeit, der die Kugel zu Marco Thiede brachte, kam die nächste Möglichkeit per Ecke. Wanitzek brachte die Kugel vors Tor, wo David Pisot (17.) aufs Tor köpfte, Keeper Blaswich die Kugel vorbei lenkte. Der nächste Eckball flog Fabian Schleusener auf den Kopf, aber auch hier war Blaswich zur Stelle.

Die Karlsruher drängten und kamen bald wieder vors Tor. Dann jedoch kam der Schreck für den KSC, als Matthias Bader wegrutschte und sich am Knie verletzte. Er musste raus und Marc Lorenz kam für ihn. Für Bader geht es am Montag als nächstes in MRT zur genaueren Untersuchung. „Das Innenband soll lädiert sein“, erklärt KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer in der Pause.

 

[adrotate banner=“47″]

[adrotate banner=“49″]

[adrotate banner=“53″]

 

KSC drängender

Weiter war es der KSC, der das Spiel machte, noch keine richtige Chance aber zustande brachte. Bald waren es die Rostocker aber, die Zug zum Tor entwickelten. Dennoch die klareren Aktionen hatten die Karlsruher. So kam Pisot (45.) nach Freistoß perfekt an den geklärten Ball und verfehlte nur knapp das Tor. Beide mühten sich ab, erfolgreich waren sie aber nicht und so blieb es beim 0:0.

Nach der Pause kam Schleusener (51.) zur besten Möglichkeit. Sein Schuss wurde jedoch von Keeper Blaswich verhindert. Auch Florent Muslija (54.) kam gut vors Tor wurde aber von einem Rostocker vom Ball getrennt. Kurz darauf waren es Pisot und Lorenz, die beide gefährliche Schüsse aufs Gästetor abgaben.

Der KSC war am Drücker und es schien nur eine Frage der Zeit, wann das Tor für die Badener fallen würde. Noch zu ungenau agierte man vor dem Tor. Die Karlsruher näherten sich immer mehr der Führung und Toptorschütze Schleusener hatte sie auf dem Kopf, als er nach Flanke von Pourie (74.) an Blaswich scheiterte. Wenig später war es Pisot, der den Schlussmann zum Eingreifen zwang. Die KSC-Fans unter den 15350 Zuschauern waren begeistert.

Die Chance für Rostock leitete der KSC selbst ein. Ein Ballverlust und Bryan Henning (78.) kam frei zum Schuss, Uphoff aber war ebenso zur Stelle wie wenig später beim Versuch von Owuse. Die Chance der Karlsruher war allerdings die 100-prozentige. Schleusener kam an die Kugel, zog ab und nur die Latte verhinderte die badische Führung.

Die Karlsruher rannten weiter an. Es sollte aber nicht mehr sein. Am Ende rettete Föhrenbach noch vor Väyrynen.

Aber nicht nur die Verletzung von Bader ärgerte die Karlsruher. Gegen Zwickau wird Marc Lorenz nicht spielen können. Er holte sich die fünfte gelbe Karte ab.

KSC: Uphoff, Bader (28. Lorenz), Gordon, Pisot, Föhrenbach, Mehlem (84. Stroh-Engel), Wanitzek, Thiede, Muslija, Fink (69. Pourie), Schleusener.