Abschied von KSC-„Institution“ Orlishausen?

Karlsruhe (mia). Noch vor ein paar Wochen hatte Sportdirektor des Karlsruher SC Oliver Kreuzer Keeper Dirk Orlishausen als eine KSC-Institution bezeichnet, am Samstag nach der 2:3-Niederlage erklärte der ehemalige Stammkeeper der Karlsruher, dass sein Einsatz gegen Jena der letzte überhaupt gewesen sein könnte.

„Es ist vielleicht mein letztes Spiel“, erklärt der KSC-Keeper.

Booking.com

Am kommenden Mittwoch falle seine Entscheidung, wie es weiter  geht. „Da fällt sie offiziell aber zu 99 Prozent ist die Entscheidung schon gefallen.“

Dass er beim KSC noch weiter spiele ist nicht ausgeschlossen, aber es sei schwierig im Moment.

„Dass der Zeitpunkt kommt ist leider so. Er kommt für mich einen Tick zu früh, aber ist halt so“, erklärt Orlishausen, der erklärt hatte gerne frühzeitig vom KSC Bescheid zu bekommen.

 

[adrotate banner=“47″]

[adrotate banner=“49″]

 

Nackenschläge und Wartezeit

„Aufgrund der langen Wartezeit hier in Karlsruhe habe ich natürlich ein anderes Angebot bekommen, was ich sehr genau prüfen musste und was mich vielleicht den nächsten Schritt machen lässt.“ So könnte er auch außerhalb des Rasens ein Angebot haben, deutet er an.

„Ich war nervös heute, aber es macht  immer wieder Spaß, trotz der Nackenschläge hier, aber ich habe mich nicht von meinem Weg abbringen lassen, habe versucht mein Bestes zu geben.“

Vogelwildes Spiel

Dass sein letztes Spiel ausgerechnet eine Niederlage sein sollte, bedauert er.  „Es lief nicht optimal heute“; sagt Orlishausen. Es sei zum Einen zwar menschlich, weil es das erste Spiel für den KSC war, das man ohne Druck angehen konnte, aber „wir haben teilweise vogelwild gespielt, wie Anfang der Saison“. „Es sind auch die Fetzen geflogen in der Halbzeit“, erklärt er, dass die Mannschaft intern intakt sei und man das Spiel nicht abgeben wollte.

Im Endeffekt seien die nächsten beiden Spiele für den KSC wichtig. Da werde man definitiv nicht das Gesicht von heute sehen. Er hofft, dass der KSC dann seinen Relegations-Fluch überwindet. „Ich habe angeboten, dass er mich nicht aufstellt, falls er abergläubisch ist“, lacht Orlishausen, der bei beiden schief gegangenen Relegationsspielen dabei war. Aber aller guten Dinge sind bekanntlich drei.