KSC verliert erstmals in der Saison im Wildpark

Karlsruhe (mia). Im letzten regulären Saisonheimspiel hat der Karlsruher SC gegen den FC Carl Zeiss Jena erstmals zuhause in der Saison verloren. Die 14.436 Zuschauer sahen obwohl es für den KSC und Jena um nichts mehr ging, eine sehr unterhaltsame Partie, die 2:3(1:2) endete.

Der KSC war wie erwartet mit Dirk Orlishausen im Tor angetreten. Für den gesperrten Marcel Mehlem war Kai Bülow gestartet und auch Anton Fink, Marc Lorenz und Matthias Bader mischten im letzten Spiel vor der Relegation wieder mit.

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17 Sekunden war das Spiel am Laufen, als nach langem Ball die Kugel zu Anton Fink kam, der legte zu Marvin Pourie (1.). Der KSC-Stürmer nahm dankend an und schob zum 1:0 für den Karlsruher Drittligisten ein.

Der KSC war weiter spielbestimmend, aber Jena kam dennoch durch Julian Günther-Schmidt über Manfred Starke nach fünf Minuten erstmals vor das Tor von Dirk Orlishausen. Starke fand jedoch zum Glück für den KSC einen Anspielpartner – Chance vertan. Jena versuchte weiter den Ausgleich zu erzielen und so kam Timmy Thiele (8. und 10.) gleich zwei Mal gefährlich vors KSC-Tor.

Zwar hatte Marc Lorenz (11.) ebenso seine Chance, der Schuss ging aber neben das Tor des FC. Bei Finks nächster Chance nach Zuspiel von Marvin Wanitzek war Keeper Jo Coppens dann nach kleiner Unsicherheit aber auf der Höhe und verhinderte das 2:0.

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Ausgleich und Führung durch Jena

Die Fans, die den Weg ins Wildparkstadion auf sich genommen hatten, waren zufrieden. Sie sahen im Minutentakt Chancen beider Mannschaften. So scheiterte Fink an Coppens und auch Orlishausen war gefragt. So parierte er Thieles (21.) Schuss und auch Maximilian Wolfram biss sich am Karlsruher Schlussmann die Zähne aus.

In der 27. Minute hatte Orlishausen allerdings keine Chance. Zu leicht kam Jena an den Ball und Timmy Thiele (27.) schob zum 1:1 ein. Weiterhin ließen beide Mannschaften keinen Zweifel daran, dass man als Sieger vom Platz gehen wolle.

In der Abwehr hatte der KSC  Schwierigkeiten gegen die mittlerweile spielbestimmenden Gäste und so war es auch zehn Minuten vor der Pause erneut Thiele, der zu frei zum Schuss kam und Orlishausen zum Eingreifen zwang. Auch Günther-Schmidt kam zu einfach zu seiner Möglichkeit, die der KSC-Schlussmann verhindern musste.

Wenig später war er erneut machtlos. Jena investierte mehr, der KSC hatte mehr Probleme, als gedacht. Florian Brügmanns Pass kam perfekt zu Günther-Schmidt (41.), der ungehindert zur Thüringer Führung einschieben konnte.

Man hatte zwar eine unterhaltsame Partie gesehen, aber es mangelte doch an dem letzten Quäntchen Spannung.

Karlsruhe besser im Spiel

Nach dem Seitenwechsel folgte die Chance für den KSC. Marc Lorenz zog nach Pass von Pourie ab, der Ball rollte am Gästekeeper vorbei an den Pfosten und wurde von Dennis Slamar von der Linie gekratzt.

Auch die Gäste hatte ihre Möglichkeit zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Dominik Bock scheiterte jedoch knapp an Orlishausen. Gästekeeper Coppens leitete dagegen das Tor des KSC ein. Sein Foul an Fink wurde mit Strafstoß geahndet, Marvin Wanitzek (61.) verwandelte zum Ausgleich für den KSC. Die Karlsruher waren besser im Spiel, mussten sich aber weiter gegen die Angriffe der Gäste wehren. Jena wollte die Partie ebenfalls nicht herschenken.

Keeper Coppens war es, der dafür sorgte, dass der KSC nach 75 Minute nicht zur Führung traf. Dominik Stroh-Engel war direkt vor ihm zum Schuss gekommen, der Gäste-Schlussmann aber war zur Stelle.

Der KSC rannte weiter an, wollte den Siegtreffer erzielen. Der gelang aber den Gästen. Jena kam nach schnellem Angriff gut vors Tor, Timo Mauer steckte zu Bock durch, der ungehindert zum 2:3 einschieben konnte. Auch die Ecke des KSC sowie ein Freistoß, vier Minuten vor Ende brachte keinen Erfolg.

Dagegen war es Orlishausen zu verdanken, dass der KSC nicht 2:4 verlor, als er den Schuss von Eckardt (90.) parierte.

KSC-Aufstellung: Orlishausen, Bader (72. Camoglu), Gordon, Pisot, Föhrenbach, Lorenz, Bülow, Wanitzek, Thiede, Pourie (72. Stroh-Engel), Fink.