BBL in Karlsruhe – „Gute Grundlagen sind vorhanden“

Adrian Lind und Michael Müller beim Training (im Hintergrund Danijel Ljubic) Quelle: PSK
Adrian Lind und Michael Müller beim Training (im Hintergrund Danijel Ljubic)
Quelle: PSK

Karlsruhe (ps). Der ehemalige Basketballprofi Danijel Ljubic ist Leiter der Abteilung Basketball beim Post Südstadt Karlsruhe und fungiert dort auch als Coach der Herren I und Damen I, die beide in der Regionalliga spielen.

Zusätzlich trainiert er das U18-Oberliga- sowie das Landesligateam des PSK. Danijel ist Inhaber einer A-Trainer-Lizenz Basketball und engagiert sich insbesondere in der Jugendförderung, so Ljubic in der Meldung des PSK.

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„Wenn wir uns mit anderen Vereinen in der Region Karlsruhe oder in ganz Baden messen, ist die Situation sehr gut. Da stehen wir ganz weit vorne. Unsere U14 ist vor kurzem Badischer Meister geworden. Die U18 ist Vize-Meister. Unsere Landesliga-Mannschaft, welche gespickt ist mit 16-18-jährigen Talenten, steht derzeit auf dem ersten Tabellenplatz. Die Regionalligateams der Damen und Herren haben es nach dem letztjährigen Aufstieg geschafft, die Liga zu halten. Wenn wir uns allerdings bundesweit mit Basketballzentren vergleichen, so ist da noch Nachholbedarf.“

In den letzten zwei Jahren habe sich in Sachen Nachwuchsförderung in Karlsruhe  einiges getan. „Durch die Zusammenarbeit mit der BG und mit der Stadt Karlsruhe haben wir zwei Internatsplätze belegen können.“ Dies ermögliche den talentierten Spielern, welche lange Anfahrtswege haben, nach Karlsruhe zu ziehen, um hier die Schule und das intensive Training miteinander zu verbinden.

„Seit Anfang der Saison werden die U16- und U18- Spieler Allen Henk und Toni Orlovic sowie die 19-jährigen Perspektivspieler Adrian Lind und Michael Müller in individuellen Vormittagseinheiten 2 bis 3 Mal in der Woche von mir betreut.“

Individualtechnik und Krafttraining stehen dabei auf der Tagesordnung. Allen und Toni gehen auf ein Sportgymnasium und bekommen Freistunden um zu trainieren, während Adrian und Michael nach dem bestandenen Abi ihre Zeit schwerpunktmäßig erst einmal in ihre Basketballkarriere investieren wollen. „Dies alles gilt es beizubehalten und weiter auszubauen wenn wir uns weiterentwickeln wollen.“

Das Stichwort für die Zukunft ist die Professionalisierung: „Ich denke, dass wir in Karlsruhe gute Grundlagen haben, langfristig wieder in der BBL spielen zu können. Bis das soweit ist müssen wir uns aber alle mit dem Niveau begnügen, auf dem wir derzeit spielen. Ob das Pro A oder Pro B bedeutet, das ist erst einmal zweitrangig. Wichtig ist, dass wir unsere Ziele formulieren und diese verfolgen“, so Ljubic.