KSC siegt nach Elfmeterschießen im Pokal

Siegerfoto bfv-Rothaus-Pokal (Quelle: GES)

Karlsruhe/Pforzheim (mia/bfv). Der Karlsruher SC hat im bfv-Pokal-Finale gegen den 1. CfR Pforzheim mit seiner zweiten Mannschaft den Pokal geholt. Nach der 1:0-Führung des KSC zur Pause kassierte man kurz vor Ende den Ausgleich und es ging in die Verlängerung. Aber erst im Elfmeterschießen entschied sich die Partie. Der KSC siegte mit 6:5

Mit Andreas Hofmann, Malik Karaahmet und Giuseppe Leo waren zumindest drei Drittligaprofis mit im Kader. Die KSC-Profis spielen am Dienstag im Erzgebirge um den Aufstieg in Liga zwei, so hatten die Karlsruher ihre Amateure gespickt mit A-Jugendlichen ins Rennen geschickt.

Booking.com

 Die Karlsruher waren gut gestartet und gaben den ersten Schuss aufs Tor ab. Nach Flanke von Michael Reith auf Tim Fahrenholz, konnte dessen Schuss geklärt werden. Die Kugel flog knapp am Pforzheimer Tor vorbei

Christoph Batke (6.) war es, der die nächste Möglichkeit hatte, seinen Schuss hatte Keeper Xaver Pendinger sicher

[adrotate banner=“47″]

[adrotate banner=“49″]

 

Batke macht das Tor

Die KSC II-Mannschaft dominierte das Spiel und ließ den Pforzheimern kaum Räume. Erst nach rund zehn Minuten kam auch der CfR besser vors Tor von Oliver Semmle. Kreshnik Lushtakus Schuss hatte Semmle aber sicher. Pforzheim war nun besser in der Partie und so kam auch Serach von Nordheim vors KSC-Tor, schoss nur Millimeter am Posten vorbei. Das hätte die Führung des CfR sein können.

In der munteren Partie hatte Christoph Batke (26.) dann die beste Chance im Spiel. Pendinger lenkte den Schuss von Batke gegen die Latte, Reisig klärte den Abpraller. In der 31. Minute war er erfolgreich. Batke setzte sich gegen zwei Pforzheimer gut durch, zog ab und traf zum 1:0 für den KSC.

Ausgleich durch Ex-KSCler

Die Karlsruher bestimmten das Spiel, konnten aber vor der Pause nicht erhöhen. Nach dem Seitenwechsel musste auch Semmle eingreifen. Salman Torun (47.) kam aus kurzer Distanz zum Kopfball, der flog knapp über die Latte.

Der CfR wurde stärker, die Partie ruppiger. So kam Gudzeviz (68.) per Kopf zu seiner Chance. Nach Ecke köpfte er die Kugel aber am KSC-Tor vorbei. zwei Minuten später rettete der Pfosten den KSC, als Laurin Masurica nach Vorarbeit von Grupp zum Schuss kam. Lushtaku (80.) hatte bald die nächste Möglichkeit auf dem Fuß. Der KSC musste aufpassen.

Elfmeterschießen

Kurz vor Ende der Partie sorgte der CfR jedoch für den Ausgleich. Ausgerechnet Alan Delic (88.), der beim KSC ausgebildet worden war nahm den Pass von Lushtaku sehenswert an und sorgte für das 1:1.

Es ging in die Verlängerung. Hier wollten beide nichts zulassen. Erst in der zweiten Halbzeit der Verlängerung kam es zur Chance. Leo (108.) tankte sich durch und kam zum Schuss. Der Ball knallte jedoch gegen den Pfosten.

Nach Valentio Vujinovic hatte auch KSC-Kapitän Kai Kleinert (115.) hatte seine Möglichkeit. Sein Volleyschuss nach Ecke knallte aber an die Latte. Der Ball wollte nicht ins Tor. So ging es ins Elfmeterschießen.

Hatten bisher alle Schützen getroffen, hielt der CfR-Keeper den Elfer von Kevin Traore, aber als Robert Stark den Pokalsieg auf dem Fuß hatte, schoss er daneben. Ausgleich.

Dann kam Semmles Chance, es musste allerdings nicht ran Saito schoss vorbei. U19-Spieler Malik Batmaz hatte seine Chance den Pokal zu holen. Und er schaffte es.„Es freut mich sehr, dass sich die Jungs in ihrem letzten Spiel belohnen und nochmal richtig feiern konnten“, sagte der Trainer des KSC Zlatan Bajramovic nach dem Spiel. „Wir haben den Zuschauern viel geboten heute“, betonte er auch im Hinblick auf die Leistung des Gegners.

 

KSC: Semmle, Radau, Vochatzer, Leo, Traore, Hofmann (107. Hadzic), Veith, Kleinert, Reith (76. Kircher), Fahrenholz (65. Batmaz), Batke (83. Vujinovic).