KSC: Der Bart soll ab – der Aufstieg her

Karlsruhe (mia). Vergleicht man die KSC-Spieler Marc Lorenz und Marcel Mehlem rein äußerlich, so fehlt bei Mehlem der bei einigen Profis des Karlsruher SC typische „Aufstiegs“-Bart.Es wächst „leider“ nichts, sagt Mehlem.

Bei den anderen dagegen soll der Bart logischerweise morgen Abend ab, falls der KSC den Aufstieg durch einen Sieg im Relegationsspiel gegen Erzgebirge Aue schafft.

Booking.com

Was ihm dann blühen kann, ist das Kopfhaar. Beim letzten Aufstieg traf es Silvano Varnhagen.

„Ja da hab ich schon ein bisschen Angst vor. Falls wir aufsteigen, gibt es kein Entkommen für mich. Das wurde schon angekündigt.“ Wer der „Rasierer“ ist: Dirk Orlishausen.

 

„Wollen gewinnen“

[adrotate banner=“47″]

[adrotate banner=“49″]

Zunächst aber steht der Kampf auf dem Rasen an. „Wir konnten uns nicht belohnen mit einem Tor. Das wäre überragend gewesen, aber wenn wir jetzt in Aue ein Tor schießen dann braucht Aue zwei“, glaubt Mehlem, dass die Erzgebirgler dadurch unter Druck stehen.

„Sie müssen zeigen, dass sie nicht nur hinten rum spielen können, sondern auch in der Offensive was bringen müssen. Wir wollen trotzdem nicht auf ein Ergebnis spielen, sondern gewinnen. Wenn wir die ein oder anderen Nadelstiche setzen vorne, wäre das überragend.“

Gute Ausgangslage

Denn ob ein Tor reicht, weiß man noch nicht, erklärt auch Marco Thiede. „Aber für den Kopf ist es glaube ich ganz wichtig, dass wir wissen, wir haben zuhause kein Gegentor gekriegt. Ich glaube, wir haben uns eine ganz gute Ausgangslage  geschaffen“, hofft Thiede auf den Aufstieg.

Thiede erwartet in Aue ein ähnliches Spiel wie im heimischen Wildpark.

„Aue wird auch ein bisschen mehr kommen müssen,  denn ich glaube die haben im Hinterkopf, dass wenn wir eines machen, brauchen sie zwei.“

Das wisse jeder, dass es schwer sei, gegen den KSC ein Tor zu schießen.

Mit dem Sieg könne der KSC sich auch bei den Fans für ihre Unterstützung danken.

Nachdem der Support bereits die letzten Monate überragend war, sagt Thiede, war das erste Relegationsspiel „ein absolutes Highlight“. „Wir haben im Bus alle Gänsehaut gehabt, wie wir empfangen worden sind und das pusht einen extrem nach vorne.“

In Aue hat Thiede bereits gespielt. „Aue war immer eine ekelige Mannschaft, schwer zu bespielen und sehr kampfbetont.“ Kämpfen wollen auch die Karlsruher um den Aufstieg. Am Dienstagabend wird sich dann zeigen, wessen Kampf der größere war.