KSC: „Es fühlt sich gerade einfach nur schlecht an“

KSC-Fans unterstützten ihr Team in Aue

 

 

Booking.com

 

Karlsruhe (mia). Die KSC-Profis waren nach dem Relegationsaus am Boden zerstört. „Es fühlt sich gerade einfach nur schlecht an“, erklärte Daniel Gordon, Innenverteidiger des Karlsruher SC.

„Das war nicht das, was wir zeigen wollten“, hadert Gordon. Der KSC hatte „mehr Angst etwas zu verlieren, als zu gewinnen“. Nach einer tollen Saison sei dies ein „trauriger Abschluss“. Allein die KSC-Fans hatten alles gegeben, erklärt Gordon. Sie hatten den KSC in Aue lautstark unterstützt und auch nach dem Aus weiter gefeiert für die Saisonleistung.

Auch Kapitän David Pisot zog kein positives Fazit zum Auftritt der Karlsruher. „Wir haben viel zu passiv heute gespielt, keine hatten Aggressivität in den Zweikämpfen, dann haben wir einen Fehler vorm 1:0 gemacht, der wurde gleich bestraft.“ Kurz vor der Halbzeit sei man zurückgekommen mit dem Ausgleich. „Eigentlich ein guter Zeitpunkt psychologisch gesehen.“

[adrotate banner=“47″]

[adrotate banner=“49″]

 

Viel zu mutlos

Der KSC nahm sich in der Kabine viel vor, war mit diesem Ergebnis in Liga zwei. Dennoch spielte der KSC weiter „viel zu passiv, sind viel hinterhergelaufen und nicht in die Zweikämpfe gekommen“. Was folgte war ein Gegentor.

Auch nach dem 2:1 hatte der KSC die Chance mit nur einem Tor alles klar zu machen, „das Spiel auf den Kopf zu stellen“.  „Aber wir haben trotzdem viel zu mutlos gespielt weiterhin.“ Der KSC lief in einen Konter, „was uns nicht passieren darf“ und das 3:1 fiel.

„Da müssen wir die Ordnung halten, gerade weil ein Tor reichen kann. Unterm Strich muss man sagen, es war viel zu wenig von uns, um klar aufzusteigen. Da hätte mehr Mut und Aggressivität in den Zweikämpfen kommen müssen.“