Gequos empfangen kämpferische Limburger

Karlsruhe (ps). Auf dem Papier liest sich die Ausgangslage wie eine klare Sache: Der Tabellendritte KIT SC Gequos empfängt am Samstag, 8. März, um 20 Uhr in Halle 1 des Sportinstituts am KIT den Vorletzten EVL Baskets Limburg.

Über die Favoritenrolle dürfte es also keine zwei Meinungen geben – doch ein Blick hinter die Kulissen lässt vermuten, dass es trotzdem ein harter Fight für die Gequos werden wird. Limburg hat sich im Abstiegskampf längst noch nicht aufgegeben und ist individuell stark besetzt. Zuletzt verloren die Baskets meist knapp, so die Meldung der Gequos.

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„Dieser Aufwärtstrend ist eng verknüpft mit der Verpflichtung des US-Amerikaners Gavin Jayde Arrington“, sagt Gequos-Headcoach Uli Himstedt. Der Aufbauspieler markiert derzeit über 22 Punkte und vier Assists im Schnitt.

Doch schon zuvor waren die Limburger auf dem Papier stark besetzt: Der britische Flügelspieler Kristoffer Douse (26,1 Punkte im Schnitt), der Tscheche Jakub Mikulec, der litauische Center-Hüne Mantas Bernatavicius und Guard Justin Stallbohm – von der individuellen Besetzung liest sich der Limburger Kader eher wie der eines Aufstiegskandidaten.

Die Gequos wollen wie gewohnt den Fokus auf die eigene Defensivarbeit legen. „Wir haben zur Zeit zwar Schwächephasen in den Spielen, aber auch sehr gute Phasen in der Verteidigung. Deshalb bekommen wir zum jetzigen Zeitpunkt die wenigsten Punkte pro Spiel in dieser Liga“, gibt Himstedt die Richtung vor. „Vorne müssen wir den Ball gut laufen lassen, dann stehen die Zeichen gut für einen Sieg!“ Daran mitarbeiten wird voraussichtlich auch wieder Guard Moritz Nägele. „Er hat trainiert und keine Lust, nochmal von außen zuzuschauen!“