GEQUOS wollen Negativtrend gegen Schwenningen stoppen

Karlsruhe (ps). Nicht die Niederlage, viel mehr war es die Art und Weise, wie die KIT SC GEQUOS gegen Tübingen aufgetreten sind. Kein Elan, kein Wille. Ein blutleerer Auftritt der Scepanovic-Truppe. Nebenbei ließen die GEQUOS wieder einmal im dritten Viertel die Zügel merklich schleifen und leiteten somit die zweite Niederlage der Saison ein.

Gegen die wiha Panthers Schwenningen muss an diesem Samstag ohne Wenn und Aber eine Leistungssteigerung her. Um 19.30 Uhr heißt es am Sportinstitut des KIT wieder Basketballzeit. Der Tabellenführer aus Schwenningen thront alleine an der Tabellenspitze und hat nach elf Spielen, zehn Siege und eine Niederlage auf dem Konto. Verloren hat Schwenningen auswärts bei der Reserve des TSV Crailsheim. Eben diese Crailsheimer gegen die, die GEQUOS bereits siegen konnten. Damit wird deutlich, dass ein Erfolg durchaus denkbar ist. Mit einem möglichen Sieg würde den Karlsruhern der ersehnte Befreiungsschlag gelingen sowie ein dickes Ausrufezeichen in der gesamten Liga.

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Headcoach Aleksandar Scepanovic kann aus dem Vollen schöpfen. Aufbauspieler Moritz Nägele ist vollständig genesen. Auch die immer wieder angeschlagenen Elnis Prasovic und Alex Rüeck sind beinahe bei hundert Prozent. Besonders auf Prasovic dürfen die Zuschauer am Sonnabend gespannt sein. Im letzten Spiel gelangen dem Zwei-Meter-Mann starke 26 Punkte. Letztlich reichten diese trotzdem nicht zum Sieg.

Kontrahent Schwenningen lebt vor allem durch ihre beiden Top-Scorer Dejan Dunovic und Semir Smajlovic. Beide treffen regelmäßig zweistellig und sind wichtige Stützen im Spiel ihres Teams. Sicherlich ist es wichtig die Zwei ständig im Blick zu haben, jedoch bedarf es weit mehr als die Bewachung beider Männer. Karlsruhe muss bissig sein, die vermisste Leidenschaft entfachen.