KSC-Coach zur Torlinientechnik: „Ich bin hin und hergerissen“

Karlsruhe (mia). Tor oder nicht Tor? „Es gibt verschiedene Blickwinkel“, so der Coach des Karlsruher SC, Markus Kauczinski, über die Torlinientechnik. Betroffen ist der KSC nur im Falle eines Aufstiegs in die Erste Liga. Denn die 18 Bundesligisten haben sich bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Ligaverbandes für die Einführung der  Torlinientechnik nur in der Ersten Bundesliga zur kommenden Saison entschieden.

Verfechter von Tradition und Kultur

KSC-Spieler Dominic Peitz glaubt, dass  „es im Fußball mittlerweile  um zu viel“ geht und „das ist letztlich der Grund, warum man sich darauf geeinigt hat, glaube ich“. Er selbst sei ein „Verfechter von Tradition und Kultur im Fußball“.
KSC-Cheftrainer Kauczinski sieht beide Seiten der neuen Technik. „Auf der einen Seite, wenn es leicht zu nutzen ist, dann ist es gut. Aber, wo zieht man die Grenzen?“ Im Fußball gebe es noch weit mehr Entscheidungen, die strittig sein können.

„Hin und hergerissen“

„Dann ist man nicht weit weg vom Videobeweis. Wann verfälscht es das Spiel, wann verändert es das Spiel durch die Pausen, die dann entstehen.“ Diskussionen gehören für den KSC-Cheftrainer dazu und auch Fehlentscheidungen.
„Damit sind wir groß geworden, dass das Teil des Fußballs ist. Trotzdem darf man sich auch nicht verschließen, ich bin da hin und hergerissen. Schließlich haben wir jahrelang so gelebt und den Fußball so geliebt.“