KSC-Spieler Max warnt vor den Löwen: „Der Schein trügt“

Karlsruhe (mia). Wenn der Zweitligist Karlsruher SC am Samstag, 13 Uhr, auf den Tabellen-16.  1860 München tritt, kommt KSC-Akteur Philipp Max an alte Wirkungsstätte zurück. „Es war eine schöne Zeit“, erinnert sich der KSC-Spieler.  „Vier Jahre von der U11 bis zur U14 habe ich selbst dort gespielt und davor meinem Vater im Stadion von der Tribüne aus zugeschaut“, erzählt Max.

Der Vater des 21-Jährigen, Martin Max, war 2000 und 2002 Torschützenkönig von Bundesligist TSV 1860 und arbeitet nun für Schalke 04.  Philipp Max wechselte von 1860 in die Jugend von Rekordmeister Bayern München, im Anschluss ging es zum FC Schalke 04, wo er auch den ersten Profieinsatz absolvierte. Sein Vater wird das Spiel nicht sehen, ihn aber „hoffentlich nach einem Sieg“ dann anrufen. „Er freut sich auch auf das Spiel“, so Max.

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„Nicht in die Falle treten“

Dass die angeschlagenen Münchner aber kein leichter Gegner sein werden, weiß der KSC. „Der Schein trügt, heißt es. Der momentane Tabellenplatz zeigt nicht, was in der Mannschaft steckt mit den sehr guten Fußballern“, erklärt Max. „Das 60, das ich kenne ist es momentan nicht, aber genau das ist die Falle, in die wir nicht reintreten dürfen. Es ist ein schweres Spiel wie jedes andere auch“, so KSC-Spieler Max über den kommenden Gegner des KSC.

Auf diese Partie bereiteten sich am Donnerstag alle Spieler bis auf Dennis Kempe und Sascha Traut vor. Jannik Dehm und Boubacar Barry trainieren bei der U19″, erklärte KSC-Sportdirektor Jens Todt, der vergangene Woche auf Scoutingreise in Frankreich und anschließend in Ägypten war. Auch er warnt vor den Münchner Löwen.

Kein Grund um nachzulassen

„Es ist gefährlich weil die Dramaturgie vermeintlich ja schon feststeht: 1860 in der Krise und wir im Aufwind. Das wird nicht so leicht wie das aussieht. Auch wenn wir letzte Saison dort richtig gut aussahen, ein Gegner mit dem Rücken zur Wand ist immer gefährlich“, so Todt.

Mit dem Bigpoint gegen Braunschweig und der „richtig guten, souveränen und selbstbewussten ersten Halbzeit“ kann der KSC als Tabellendritter nach München reisen. „Aber es ist alles eng in der Liga. Wir haben null Grund auch nur ein Prozent nachzulassen. Das müssen wir mitnehmen. In diesem Jahr eilt keiner so richtig davon. Wir sind eine von sieben, acht Mannschaften, die sich oben festsetzen können. Das wollen wir mit aller Macht tun. Wir wollen auf einem Top-Tabellenplatz überwintern und dann schauen wir mal“, so der KSC-Sportdirektor.