Wörner gegen Gakhov im Finale der Karlsruhe Open 2018

Paul Wörner
Quelle: KETV

Karlsruhe (ps). Der Samstag bei den Karlsruhe Open beim KETV startete mit der ersten Einzelhalbfinalbegegnung zwischen dem Österreicher Thomas Statzberger und der Nummer eins der Setzliste, dem Russen Ivan Gakhov. Der gesundheitlich angeschlagene Österreicher wehrte sich tapfer gegen die Nummer 344 der Welt und führte zwischenzeitlich mit 4:2. Nach einigen langen Ballwechseln in der Mittagssonne musste er den ersten Satz allerdings mit 7:5 an den Russen abgeben. Auch im zweiten Satz konnte er sehr lange mithalten, bis der Russe nochmal einen Gang höher schaltete und sich das Match mit 7:5 und 6:3 holte.

Im Anschluss an das erste Halbfinale stand das Finale der Doppel an. Hier traf das argentinische Doppel um Aljo Vilaro und Thomas Etcheverry auf das Duo um Kai Wehnelt aus Berlin und Hugo Viljacques aus Frankreich. Im ersten Satz konnte sich das deutsch-französische Duo leicht absetzen, ehe sie sich beim Stande von 5:3 breaken ließen. Auch das kommende Aufschlagspiel konnten sich die Argentinier holen und so ging es in die Verlängerung des ersten Satzes. Hier unterliefen dem Duo Vilaro/Etcheverry zu viele leichte Fehler, die zum 7:5 für Wehnelt/Voljacques führten. Beflügelt von Satzgewinn holte das deutsch-französische Duo mehrere Breaks und gingen mit 5:2 in Führung. Doch das erfahrene argentinische Duo kamen mit Cleverness und Routine zurück ins Match und glichen zum 5:5 aus. Jedoch konnten Wehnelt/Voljacques nochmals kontern und brachten ihr Service zum 6:5 durch. Der Druck lag nun bei den Argentiniern, aber Kai Wehnelt mit Hugo Voljacques sicherten sich mit einem Volleypunkt Wehnelts den Doppeltitel bei den Karlsruhe Open 2018 mit 7:5 und 7:5.

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Nach der Siegerehrung ging es mit dem zweiten Halbfinale im Einzel weiter. Hier traf die badische Hoffnung Paul Wörner auf Dan Added aus Straßburg. Nach zwei Halbfinalteilnahmen dieses Jahr wollte Wörner heut unbedingt in das Finale einziehen. Doch mit Added stand ein junger bissiger Kontrahent auf der anderen Seite. Im ersten Satz spielte er sich noch ein einen Flow und konnte sich diesen mit 6:3 an sich reißen. Den zweiten Satz ging er seiner Aussage nach zu locker an und machte viele zu leichte Fehler. Er fand nicht mehr ins Spiel zurück. So konnte sich der Franzose den zweiten Satz mit 6:3 für sich entscheiden. So ging erneut ein Match in diesem Turnier in den entscheidenden dritten Satz. Hier spielten beide wieder auf Augenhöhe, bis beim 3:3 dem jungen Franzosen zu viele Fehler unterliefen und Wörner mit 5:3 davonging. Am Ende zog der Oberkirchener mit einem 6:3, 3:6 und 6:4 ins Finale ein.

 

Alle Ergebnisse des Tages:

Ivan Gakhov (RUS)[1] – Thomas Statzberger (AUT)[3] 7:5 6:3

Paul Wörner (Oberkirch)[5] – Dan Added (FRA)[7] 6:3 3:6 6:4

  1. Wehnelt (Berlin) / H. Voljacques (FRA) – A. Vilaro (ARG) / T. Etcheverry (ARG) 7:5 7:5