Der Tischtennisgott ist kein Badener!

Tischtennis-Bundesliga-Team des ASV Grünwettersbach
Foto: M. Käser

Grünwettersbach (asv). Womit hat der ASV das verdient? Als der phänomenal auftrumpfende Ricardo Walther beim Spielstand von 2:1 nach Weltklasseballwechseln gegen Jakub Dyjas im Entscheidungssatz mit 5:1 in Front lag und die Halle kochte, war alles angerichtet für eine weitere Tischtennissensation. Doch die tapferen Schwaben gaben nie auf und konnten ein schon verloren geglaubtes Spiel noch drehen. Wie in der Vorrunde musste der ASV, bei dem Ric Walther und Dang Qiu an ihrer Leistungsgrenze spielten nach einer 2:0 Führung am Ende dem Tabellenführer zum Sieg gratulieren. (TTBL: ASV Grünwettersbach – TTF Liebherr Ochsenhausen 2:3)

Zunächst trauten die Zuschauer ihren Augen nicht, denn in einem hochklassigen Auftaktmatch ließ der unheimlich stark agierende Ricardo Walther dem Österreicher Stefan Fegerl keine Chance und siegte am Ende klar mit 3:1. Und es ging so weiter. Dang Qiu spielte gegen Jakub Dyjas traumhaft mit teilweise unglaublichen Schlägen und ließ den Dritten der letztjährigen EM beim 3:1 nahezu verzweifeln. So ging der ASV mit 2:0 in die Pause.

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Anschließend verkürzte Simon Gauzy für die Gäste auf 2:1, da es Bojan Tokic nur in Ansätzen gelang den französischen TGV zu bremsen.

Auch das Spiel zwischen Ric Walther und Jakub Dyjas war ein Klassematch, wobei das Geschehen hin und her wankte. Zunächst schien Ric das Spiel zu beherrschen und stand kurz vor der 2:0 Satzführung, ehe bei ihm zwei Sätze lang gar nichts mehr ging. Als er jedoch in Durchgang vier wieder zu alter Stärke fand und auch im finalen Satz mit 5:1 führte, bebte die Halle. Doch Jakub Dyjas zeigte nun seine ganze Klasse und hatte das bessere Ende für sich.

Im Schlussdoppel konnten Dang und Bojan zwar den ersten Satz gegen Fegerl/Gauzy für sich buchen, dann jedoch bekamen die Oberschwaben immer mehr Oberwasser und konnten auch das letzte Aufbäumen der Hausherren im 4. Satz schadlos überstehen.

Wie so oft in dieser Saison stand der ASV am Ende gegen ein Spitzenteam mit leeren Händen da, obwohl er dem Sieg schon ganz nahe war.