KSC vergibt Sieg gegen Aue leichtfertig

Symbolbild
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Karlsruhe (mia). Wiedergutmachung  für die Niederlage gegen Cottbus wollte der Karlsruher SC am Sonntag gegen Erzgebirge Aue leisten. Insbesondere nach vorne wollte der KSC mehr investieren. Gut war der KSC gestartet, hatte sich das Führungstor durch Gaetan Krebs verdient, ließ dann aber stark nach und baute den Gegner bis zum Ausgleich auf.

Offensiv gut war der KSC auch gestartet und so dauerte es nur bis zur 13. Spielminute, bis nach Vorlage von Dimitrij Nazarov, der in den 16er zu Reinhold Yabo passte, der den Ball zu Gaetan Krebs legte. Dieser köpfte zum 1:0 für die Hausherren ein.

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Die Gäste versuchten im Anschluss  mehr Druck auszuüben. Gefährlich für den KSC wurde es in der 20. nach Flanke von Filip Luksik, konnte Jan Mauersberger den Schuss von  Frank Löning gerade noch mit dem Fuß abwehren.

Der KSC behielt das Spiel unter Kontrolle, wenn auch Aue immer wieder auf schnelle Konter lauerte.  Kurz vor der Pause kam die bis dato beste Chance der Gäste. Rene Klingbeils Schuss konnte von KSC-Keeper Dirk Orlishausen aber noch gehalten werden.

In die Pause ging es mit der verdienten 1:0-Führung des KSC. Zwar hatte die Partie insgesamt noch Luft nach oben. Insgesamt aber hatte der KSC mehr investiert und hatte verdient das 1:0 erzielt.

Aus der Pause kamen die Gäste engagierter, ließen aber noch immer viel zu. In der 54. Minute hätte der KSC noch erhöhen können, Yabos Schuss ging allerdings knapp am Tor vorbei. Auch vier Minuten später hatte der KSC seine Möglichkeit.

Nach Hereingabe von Krebs, rutschte Koen van der Biezen vorbei, Torres erwischte nur noch das Außennetz.  Auch kurz darauf brachte Kai Schwertfeger den Ball optimal zu  van der Biezen, der weiter auf Yabo legte, welcher aber am  Auer Keeper Männel scheiterte.

Wenn der KSC auch stärker nach vorne war, ließ er nun leichtsinnig hinten immer mehr zu. So kam wie es kommen musste. Aue hatte zu viel Platz und Okoronkwo (69) konnte, abgefälscht durch Jan Mauersberger, den Ausgleichstreffer erzielen.

Nachdem KSC-Coach Markus Kauczinski Rouwen Hennings für Nazarov gebracht hatte, sorgte der auch gleich für die nächste Möglichkeit des KSC.  Der legte den Ball auf Dominic Peitz, der allerdings knapp am Tor vorbeischoss.

Während der KSC vorne die Chancen vergab, arbeiteten sich die Auer immer öfter vors KSC-Tor, waren aber zum Glück für den KSC weitestgehend harmlos.  Allerdings versuchten sie es redlich, während der KSC sie leichtfertig gewähren ließ.

Glück für den KSC, dass Schiedsrichter Rohde nicht gesehen hatte wie Torres kurz vor Abpfiff Nickenig umstieß. So blieb es auch glücklich für die Karlsruher beim Unentschieden.

KSC: Orlishausen – Klingmann , Gulde , Mauersberger , Kempe (46. Schwertfeger) – Yabo , Peitz – Torres , Nazarov (70. Hennings) , G. Krebs (82. Alibaz) – van der Biezen