Gequos in der Krise

Karlsruhe (ps). Spätestens mit dieser Niederlage ist die Krise für die KIT SC GEQUOS perfekt. Am Samstagabend verlor das Team von Aleksandar Scepanovic vor heimischer Kulisse nach einer unterirdischen zweiten Halbzeit mit 66:74 gegen die EVL Baskets Limburg und kassierte damit die zweite Schlappe in Folge.
Unterirdisch war die Leistung deshalb, da die GEQUOS nach der ersten Halbzeit noch mit 42:19 geführt hatten. Danach kam es erneut zu unerklärbaren Aussetzern. Die GEQUOS starteten gut, führten schnell mit 8:1 und erhöhten zwei Minuten später auf 14:1. Limburg, das mit einer sehr aggressiven Deckung immer wieder ins offene Messer der Karlsruher lief, fand kein Mittel. Das erste Viertel gewannen die Gastgeber mit 22:9. Im zweiten Abschnitt knüpfte die Fächerstadt direkt weiter an der guten Leistung an.

Der Gast aus Limburg benötigte mehr als zwei Minuten um den ersten Korb des Viertels zu erzielen. Prasovic traf mit seinem Sprungwurf eine Minute vor dem Ende zum 42:16 – die Messe schien gelesen. Warum in der zweiten Halbzeit dann ein wiederholter Bruch bei den GEQUOS Einhalt fand, werden nur die Wenigsten zu beantworten wissen. Sichtlich verunsichert, schenkten die Karlsruher gefühlt jeden Ball her. Die Gäste waren nun deutlich besser im Spiel und nutzten die viel zu lang andauernde Schwächephase aus. Der Vorsprung schmolz und Limburg packte die Möglichkeit beim Schopfe.
Das dritte und vierte Viertel entschieden die Gäste klar für sich. Die GEQUOS wirkten beileibe nicht unmotiviert, aber sie waren nicht in der Lage das kommende Unheil zu verhindern. Zu keiner Zeit fanden die Karlsruher wieder zurück zum Spiel aus dem ersten Durchgang.

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Als die Hoffnung langsam schwand wurden unüberlegte Entscheidungen getroffen, der Korb sollte erzwungen werden – die Brechstange half aber auch nichts. Das wusste Limburg aber humorlos auszunutzen. In den ersten zwanzig Minuten erzielte der KIT SC starke 42 Punkte. Nach der Pause waren es magere 24 Pünktchen.
In einer schwachen Mannschaft war Elnis Prasovic (25 Punkte) der erfolgreichste Spieler.

Allerdings überzeugt seine Wurfquote von elf Treffern bei 26 Versuchen auch nicht ganz. Bei den Gästen trieben in erster Linie Anthony Miller Jr. (20 Punkte) und Paul Dick (26 Punkte) das Spiel ihrer Kollegen an.

Alles Grübeln nützt nichts, am kommenden Samstag geht es für die GEQUOS im nächsten Heimspiel direkt weiter. Zu Gast sein wird dann der VfB Giessen.