Ernüchterung in Karlsruhe – LIONS können auch Rückspiel gegen Paderborn nicht gewinnen

Lions-Coach Ivan Rudez Foto: TMC-Fotografie

Die PS Karlsruhe LIONS haben ein schlimmes Wochenende erlebt. Nachdem das Löwenrudel am 10. Januar bei den Nürnberg Falcons BC knapp den möglichen Sieg verpasst hatte, sorgte spätestens die 95:114-Niederlage gegen die Uni Baskets Paderborn am 12. Januar, dem 20. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, für Katerstimmung am Oberrhein.

Der Beginn der Partie gestaltete sich zunächst ausgeglichen, jedoch immer mit leichten Vorteilen für die Gäste. Beim 9:11 nach drei Spielminuten hatten die LIONS letztmals direkten Anschluss zu den Uni Baskets. Paderborn baute den Vorsprung kontinuierlich aus bis zum vorläufigen Stand von 15:29 nach den ersten zehn Minuten – vor allem, weil die Ostwestfalen ihre Chancen besser zu verwerten wussten. Auch im folgenden Spielabschnitt setzte sich dieses Bild fort. Karlsruhe agierte engagiert aber glücklos. Bezeichnend für diese Phase war, dass die Uni Baskets erst kurz vor der Halbzeitpause ohne größere Not die erste Auszeit nahmen und sogar bereits jetzt Nachwuchsspielern etwas Spielzeit gaben. Zur Spielmitte versprach ein ernüchterndes Zwischenergebnis von 36:58 aus Sicht der LIONS nichts Gutes für die Zuschauer in der Europahalle. Kurz nach Wiederbeginn lief der Ball besser bei den LIONS und fand auch öfter den Weg durchs gegnerische Netz, doch nennenswert konnten die Hausherren ihren Rückstand nicht mehr verkürzen. Mit dem 61:97 zu Beginn des letzten Viertels stand die Entscheidung des Spiels faktisch fest. Während der abschließenden zehn Minuten betrieb Karlsruhe noch etwas Ergebniskorrektur und zeigte sich vor dem heimischen Publikum endlich treffsicherer – was leider viel zu spät geschah.

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Am meisten Punkte für die LIONS erzielte Filmore Beck (28). Auch Brian Coleman (19), Brandon Conley (13) und Maurice Pluskota (13) punkteten zweistellig. Nächster Gegner des Löwenrudels sind am 19. Januar die ROSTOCK SEAWOLVES. Im Sonntagsspiel um 16:00 Uhr an der Ostsee zählen für Karlsruhe nur die Siegpunkte.