Mitgliederinitiative „Der neue KSC“ begrüßt Angebot des Bündnisses KSC

Karlsruhe (mia/ps). Der „Neue KSC“ ist eine „Mitgliederinitiative, die sich im Jahr 2000 als engagierte, konstruktive und kritische Gruppe von Mitgliedern“ des Karlsruher SC formierte. „In den folgenden Jahr(zehnt)en engagierten wir uns immer wieder für einen transparent und mitgliederorientiert geführten Verein“, meldet die Initiative, die am Dienstag per Pressemitteilung erklärte, dass sie das Angebot des „Bündnis KSC“ begrüße. Die Supporters Karlsruhe 1986 e.V. als offizieller KSC-Fandachverband unterstützen die Meldung.

„Die aktuelle Notsituation unseres KSC führte zum Entschluss, diese Initiative wieder aufleben zu lassen.“
Schon seit 2000 begleiten die Fans aktiv das Vereinsgeschehen beim KSC. Einige Mitglieder der Initiative sind seit Jahren in Vereinsgremien und waren oder sind lange Jahre im Vorstand der Supporters Karlsruhe.

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„Bis Donnerstag letzter Woche schien der Gang in die Insolvenz für unseren Karlsruher SC vorgezeichnet. Seither steht das Angebot regionaler Unternehmer im Raum, dem KSC sechs Millionen Euro Eigenkapital gegen den Verkauf von Aktien zur Verfügung zu stellen und damit den Spielbetrieb für die kommende Saison ligaunabhängig abzusichern“, meldet die Initiative.

„Dieses Angebot begrüßen wir“, so der Vorsitzende Martin Löffler. Abgesehen von der „kurzfristigen Überlebensperspektive“ biete es mittel- und langfristig die Chance, „dass der KSC sich aus der Abhängigkeit von Herrn Pilarsky, dem wir für seine finanzielle Unterstützung und Tätigkeit im Präsidium danken, lösen kann“, so die Meldung der Initiative.

Dagegen teilen die Fans die Forderungen von Ingo Wellenreuther an das „Bündnis KSC“ „nur sehr bedingt“.

„Wer weiß, wie er mit potentiellen „Gegnern“ in der Vergangenheit umgegangen ist, kann nachvollziehen, warum manche sich nicht sofort offenbaren wollten“, erklärt die Initiative.

Die ausführliche Vorstellung eines eigenen Konzeptes, wie von Ingo Wellenreuther gefordert, durch das „Bündnis KSC“, „wäre zwar wünschenswert, jedoch konnten wir in den vergangenen 10 Jahren unter Wellenreuther nur selten ein tragfähiges Konzept erkennen“, halten sie dem aktuellen Präsidenten vor.

„Dieses bestand allenfalls darin, sich mit Bürgschaften von einer Saison zur nächsten zu hangeln und auf ein sportliches Wunder zu hoffen.“

„Unser Ziel ist ein regional verwurzelter KSC, der zurück zu seinen Ursprüngen als Ausbildungsverein findet.“

Dies könne nur mit Unterstützung „KSC-verrückter“ Partner aus der Region erreicht werden, so die Initiative.
„Der Rücktritt von Ingo Wellenreuther, mit dem er den Weg für einen Neuanfang freimacht, ist aus Sicht unserer Mitgliederinitiative unabdingbar“, erklären sie abschließend.