KSC-Sportdirektor: „Wir wollen uns ausschließlich sportlich messen“

KSC  Karlsruher SC005Karlsruhe (mia). „Ein volles Haus“ erwartet der Karlsruher SC am kommenden Sonntag, wenn der KSC den 1. FC Kaiserslautern im Wildpark empfängt.  „Es wird ein besonderes Spiel mit viel Tradition“, so Sportdirektor Jens Todt.

„Wir haben total Lust auf das Spiel. Beide  Mannschaften stehen oben dabei. Es ist eine super Ausgangslage. Wir fühlen uns gut vorbereitet und freuen uns auf einen heißen Fight.“

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Kaiserslautern präsentiere sich „als Einheit und hat eine gute Mischung aus Fighten und sind trotzdem spielerisch überzeugend“ Todt sieht den kommenden KSC-Gegner daher nicht zu Unrecht als eine der besten Mannschaften der Liga.

Versöhnung mit den Fans?

Indes hofft der KSC, dass es im Umfeld des Spiels friedlich bleibt und auch die Unterstützung der Fans zurückkomme. Die Fans hatten in Ingolstadt nicht supportet. „Bisher haben sie uns überragend unterstützt, auch gegen Leipzig während des Spiels“, lobt Todt die Fans. „Wir hoffen, dass wir das am Wochenende wieder so erleben können.“

Es werde zwischen Fans und Verein am Freitag ein Gespräch geben. Todt hofft, dass danach wieder alles in Ordnung sei. „So hoffen wir und die Mannschaft sehr, dass die Unterstützung groß wird.“ Aber: „Wir hoffen alle sehr, dass es friedlich bleibt, wir wollen uns ausschließlich sportlich messen.“

 Stellungnahme der Ultras

„Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde in Ingolstadt kein organisierter Support von uns durchgeführt“, heißt es in der Stellungnahme der Ultras. Die Gründe liegen in der Stellungnahme des KSC zum Leipzig-Spiel.

„Darüber hinaus beenden wir vorerst die Zusammenarbeit mit dem Verein auf allen Ebenen, was sich nicht nur auf die Unterstützung im Stadion bezieht. Wir können nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren und werden unser Verhältnis zu den Verantwortlichen des KSC grundlegend überdenken.“

„Wir fordern für die Zukunft daher, dass ein möglicher neuer Dialog auf Augenhöhe stattfinden muss. Darüber hinaus erwarten wir eine Richtigstellung der Aussagen des Vereins in Bezug auf das Spiel gegen RB Leipzig. Dazu gehört vor allem eine Korrektur der Stellungnahme. So lange diese nicht erfolgt, ist für uns die Zusammenarbeit mit dem Verein beendet. Wie sich unser Auftreten am Sonntag im Stadion gestaltet, entscheidet sich nach einem Gespräch mit dem Verein am Ende dieser Woche“, heißt es weiter von den Ultras.