ASV-Rumpfteam holt Punkte und löst Ticket fürs Viertelfinale

Auch ohne Wang Xi konnte der ASV im Westerwald einen wichtigen Sieg einfahren und sein Punktekonto auf 4:2 erhöhen. Für den an Rückenproblemen laborierenden Abwehrrecken sprangen Dang Qiu und Deni Kozul in die Bresche und holten für ihr Team die Kohlen aus dem Feuer.

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Den Auftakt machte dabei Deni Kozul. Im Auftaktmatch gegen Altmeister Aleksandar Karakasevic schien beim 15:13 und 10:3 alles für die Hausherren zu laufen. Doch Deni, der schon bei seinem Heimdebüt gegen Ric Walther eine starke Leistung zeigte, machte aus dem 3:10 noch ein 13:11 und bog damit auf die Siegesstraße ein. Da er auch die folgenden Sätze mit 12:10 und 11:4 für sich entscheiden konnte, belohnte sich der slowenische Meister diesmal und brachte seine Farben in Führung.

Im zweiten Spiel konnte dann Dang Qiu, von Trainer Joe Sekinger an Nr. 1 aufgeboten, auf 2:0 erhöhen. Gegen den mehrmaligen Jugendeuropameister Ioannis Sgouropoulos setzte sich Dang überzeugend in vier Sätzen durch und stellte die Weichen auf Sieg.

Hoffnung keimte bei den Brexbachtälern auf, als ihr Neuzugang Cristian Pletea durch einen knappen Viersatzsieg gegen Tobias Rasmussen verkürzen konnte.

Doch erneut war es Dang Qiu, der die Rechnung der Hausherren durchkreuzte. Gegen Aleksandar Karakasevic verliefen zwar die beiden Auftaktsätze umkämpft und ausgeglichen, doch dann setzte sich die Dynamik des 20 Jahre jüngeren Grünwettersbachers immer mehr durch, der durch seinen 3:1 Sieg sich und sein Team mit dem erhofften zweiten Saisonerfolg belohnte.

Am Sonntag schließlich zog der ASV durch einen ungefährdeten 3:0 Sieg beim Zweitligisten BVB ins Viertelfinale der Deutschen Pokalmeisterschaft ein und blieb dabei sogar ohne Satzverlust.

Zunächst musste sich Deni Kozul gegen BVB-Spitzenspieler Erik Bottroff mächtig ins Zeug legen, ehe sein Erfolg in drei engen Sätzen unter Dach und Fach war. Im Anschluss jedoch hatten Dang Qiu gegen Dennis Klein und Tobias Rasmussen gegen Kirill Fadeev keinerlei Mühe zu punkten. Damit ist der ASV nur noch einen Sieg von seiner dritten Teilnahme in Folge beim Final-Four-Turnier entfernt und hofft natürlich auf das nötige Losglück.