„Super-Cup“ mit Sahnehäubchen im Grünwettersbacher Tischtenniszentrum

Im Fußball wird zwischen Meister und Pokalsieger der Super-Cup ausgespielt. Zwar gibt es im Tischtennis diesen Wettbewerb offiziell nicht, doch am Freitag kreuzen sich im Tischtenniszentrum die Wege der beiden Champions der zurückliegenden Saison und spielen quasi den inoffiziellen Super-Cup aus.

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Fr. 09.10., 19 Uhr: ASV Grünwettersbach – 1. FC Saarbrücken-TT

So. 11.10., 15 Uhr: ASV Grünwettersbach – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

Dabei sind die Gäste von der Saar klar favorisiert, denn in den bislang ausgetragenen 11 Begegnungen zwischen ASV und FC gingen sie zehnmal als Sieger vom Tisch, nur eben nicht im Pokalhalbfinale im Januar.

Dennoch wollen die gut in die Saison gestarteten Hausherren alles versuchen, um dem Meister erneut ein Schnippchen zu schlagen, doch auch sportliche Wunder wiederholen sich nur selten, zumal die Gäste sicher hoch konzentriert an die Aufgabe herangehen werden. Mit Nationalspieler Patrick Franziska und Shang Kun, dem besten TTBL-Akteur der Vorsaison, verfügt der FC über zwei absolute Topakteure, die durch die beiden Talente Darko Jorgic und Tomas Polansky ergänzt werden.

Auch am Sonntag wird den Fans beim Fuldaer Gastspiel ein absoluter Leckerbissen serviert, denn auch dieses Team hat hoch interessante Spieler in seinen Reihen. So wird erstmals Afrikameister Quadri Aruna mit seinem attraktiven Halbdistanzspiel in Grünwettersbach zu bestaunen sein, während die spektakulären Abwehrkünste von Nationalspieler Ruwen Filus schon häufig für Erstaunen sorgten. Auch Trainersohn Fan Bo Meng konnte sich weiter steigern, wie er vor Kurzem durch seinen Sieg über Vizeweltmeister Mattias Falck eindrücklich demonstrierte.

Trainer Joe Sekinger hofft, in diesen sportlich herausfordernden Partien wieder auf seinen Routinier Wang Xi zurückgreifen zu können. Zwar haben sich Dang Qiu und Deni Kozul zuletzt in starker Form präsentiert und auch Tobias Rasmussen ist immer für eine Überraschung gut, da jedoch Neuzugang Min Ha Hwang immer noch nicht aus Korea ausreisen darf, sind ohne Xi die taktischen Alternativen auf ein Minimum beschränkt.